IKP
23.07.2018

Glas als Hygienefaktor

Für Transparenz in der Medizin

RIG_180801 PA Landesklinikum St. Poelten_Gipskarton-Lochplatten1

Mit langen Oberlichtbändern bringen die Architekten Tageslicht in die Kernzone des Gebäudes. Gipskarton-Lochplatten sorgen für einen gedämpften Geräuschpegel.

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Wien, am 1. August 2018._ 510 Mio. Euro investiert das Land Niederösterreich in ein modernes Universitäts-Klinikum in St. Pölten. Großzügige Fensterflächen sorgen für viel Tageslicht und Transparenz im Innenbereich.

Der sogenannte 2. Bauabschnitt des fünftgrößten Krankenhauses Österreichs ist gleichzeitig auch das größte Klinik-Bauprojekt des Landes Niederösterreich. Mit der Eröffnung des Hauses C im Jahr 2018 geht eines der modernsten Chirurgiezentren Österreichs in Betrieb. Mit den Trockenbauarbeiten wurde Lieb Bau Weiz beauftragt.
Das Auftragsvolumen umfasste sämtliche nichttragende Innenwände, Unterkonstruktionen für Portale, Türen und diverse medizinische Geräte sowie abgehängte Decken im gesamten Gebäude. Das steirische Unternehmen mit umfassender Erfahrung im Krankenhausbau verantwortete auch weitgehend die erforderliche Schnittstellenkoordination mit den Haustechnikgewerken, der örtlichen Bauaufsicht und verschiedenen Bauunternehmungen.

Mit Trockenbau zu mehr Tageslicht und Hygiene
Im Wissen um die hohe Bedeutung von Tageslicht für ein gutes Arbeitsklima und die möglichst rasche Genesung der Patienten, setzten die Architekten in der Gestaltung auf großzügige Glasflächen an der Fassade und im Innenbereich. In all jenen Zonen, wo künftig viel Patientenverkehr stattfindet, entschied sich das Team rund um DI Gerhard Mirth, Architekturbüro Pfaffenbichler, für die Fixverglasung PLANLINE von Saint-Gobain RIGIPS Austria: „Diese Elemente sind absolut flächenbündig mit den sie tragenden Gipskarton-Ständerwandsystemen. Rahmen und Verschraubungen sind nach der Montage nicht mehr sichtbar, die filigrane Optik wird den Ansprüchen der modernen Architektur gerecht. Es gibt keine Randflächen, wo sich Staub oder andere Verunreinigungen ablagern könnten – und außerdem ist sie ästhetisch höchst anspruchsvoll.“ Für RIGIPS Architektenberater Andreas Deix ist auch entscheidend, dass „diese Elemente der Fixverglasung rundherum hermetisch versiegelt sind. Es kann also zu keinerlei Verunreinigungen in den bereits werksseitig gereinigten Glaselementen kommen.“ Vor allem aus diesem Grund wird PLANLINE mittlerweile explizit in vielen Ausschreibungen von Krankenhäusern, Labors, Gesundheitseinrichtungen und im hochwertigen Bürobau gefordert.
Ein weiterer Vorteil ist, dass die Glaselemente unterschiedlichen bauphysikalischen Anforderungen gerecht werden können: von erhöhtem Brandschutz E 30 und EI 30 bis zu einem Schalldämmmaß von 57 dB. Um die Durchdringung des Glases durch Röntgen- oder Laserstrahlen zu verhindern, werden Spezialgläser bzw. Spezialjalousien eingesetzt.
Der nach Maß vorgefertigte Einbaurahmen wird mit der Unterkons­truktion verschraubt. Die Rohbauöffnung ist einen Zentimeter breiter als die bis zu 150 mm dicken Glaselemente. So können die Gläser mit einer Einbauluft von 5 mm leicht in die vorbereitete Wandöffnung geschoben werden. Aufgrund des hohen Gewichts der Gläser müssen diese Unterkonstruktionen mit Aussteifungsprofilen besonders stabil ausgeführt sein.

„Bei besonders langen Oberlichtbändern wie in den Gängen mussten wir selbsttragende Konstruktionen herstellen, weil es ja keinen Deckenanschluss der Ständerwände gegeben hat“, betont Andreas Reisenhofer, Projektleiter von Lieb Bau Weiz. „Zur Herstellung von Brüstungswänden und in Deckensturzbereichen haben wir mit Formrohrkonstruktionen gearbeitet.“ Trotz Elementlängen von knapp 400 cm konnten die Elemente ohne Spezialmaßnahmen in die dafür vorgesehenen Wandöffnungen auf 220 cm Höhe gehoben werden.
Die Montage dieser Art von Fixverglasung war für das Innenausbauunternehmen eine gelungene Premiere, allerdings nicht das einzig Bemerkenswerte am Bauvorhaben. „Auch die schiere Größe war nicht alltäglich“, betont Lieb Bau Weiz Projektleiter Reisenhofer.

Sonderform Fassade
Zur Optimierung der Wärmedämmung wurden die Außenhüllen als vorgehängte Fassade ausgeführt. Auf der 20 cm dicken tragenden Betonwand wurden 2 Lagen ISOVER Fassadendämmplatten 100 mm halbversetzt verlegt, darüber eine Hinterlüftungsebene eingeführt und darauf eine Putzträgerplatte montiert, verputzt und gestrichen, beschreibt Harald Raml, Saint-Gobain ISOVER Austria, die Konstruktion. Was also auf den ersten Blick wie eine Vollwärmeschutzfassade aussieht, verbirgt in ihrem Kern hochwertige Mineralwolle.

Baustellentafel
Projekt: Universitätsklinikum St. Pölten / Neubau Haus C + G
Auftraggeber: NÖ Landeskliniken-Holding, 3100 St. Pölten
Bauherr: VITALITAS Grundstücksverwaltungs GmbH, 3100 St. Pölten
Generalplaner: ARGE Pfaffenbichler – FCP, DI Paul Pfaffenbichler Ziviltechniker GmbH und Fritsch, Chiari & Partner Ziviltechniker GmbH, 3107 St. Pölten
Trockenbauunternehmen: Lieb Bau Weiz GmbH & Co KG, Projektleitung/Bauleitung – Andreas Reisenhofer

RIGIPS Berater: Andreas Deix, 0664/5368897, andreas.deix@saint-gobain.com
ISOVER Berater: Harald Raml, 0664/131 99 58, harald.raml@saint-gobain.com

Bilder:
RIG_180801 PA Landesklinikum St. Poelten_Gipskarton-Lochplatten1 und RIG_180801 PA Landesklinikum St. Poelten_Gipskarton-Lochplatten2
Mit langen Oberlichtbändern bringen die Architekten Tageslicht in die Kernzone des Gebäudes. Gipskarton-Lochplatten sorgen für einen gedämpften Geräuschpegel.

RIG_180801 PA Landesklinikum St. Poelten_Untersuchungsraum
Die Scheiben der Planline-Verglasung sind in den Untersuchungsräumen besonders ausgerüstet, sodass sie keine Röntgen- oder Laserstrahlen durchlassen.

RIG_180801 PA Landesklinikum St. Poelten_abgehaengte Decken
Die abgehängten Decken des Uniklinikums beherbergen die gesamte Haustechnik, was teilweise an den Auslässen erkennbar ist – zum Teil optisch übertrumpft von eleganten Lichtlösungen.

© Rigips/Kelemen, Abdruck honorarfrei
 

ÜBER SAINT-GOBAIN
Saint-Gobain entwickelt, produziert und vertreibt Materialien und Produktlösungen, die einen wichtigen Beitrag für unser Wohlbefinden und unsere Zukunft leisten. Diese Werkstoffe umgeben uns täglich in unseren Lebensräumen und im Alltag: in Gebäuden, Transportmitteln und Infrastrukturen sowie in zahlreichen industriellen Anwendungen. Unsere Systemlösungen sorgen für Komfort, Leistung und Sicherheit und berücksichtigen gleichzeitig die Anforderungen des nachhaltigen Bauens, des effizienten Umgangs mit Ressourcen und des Klimawandels. Saint-Gobain ist führend in der Gestaltung von Lebensräumen und macht mit seinen Produkten und Systemlösungen Komfort erlebbar. Mehr als 179.000 Mitarbeiter in 67 Ländern erwirtschafteten 2017 einen Umsatz von 40,8 Mrd. Euro. Auf der Website www.saint-gobain.de und über den Twitter Account @SaintGobainME erhalten Sie weitere Informationen zu Saint-Gobain.

SAINT-GOBAIN IN ÖSTERREICH
In Österreich ist die Saint-Gobain Gruppe mit zahlreichen Unternehmen vertreten: Adfors, Abrasives, Autover, ecophon, PAM, Saint-Gobain Glassolutions, Saint-Gobain Isover, Saint-Gobain Rigips, Saint-Gobain Weber-Terranova, Vetrotech u.a.m Die Geschäftsführung von Saint-Gobain ISOVER Austria, Saint-Gobain RIGIPS Austria und Saint-Gobain Weber Terranova liegt in der Verantwortung von MD Peter Giffinger.

SAINT-GOBAIN RIGIPS AUSTRIA
Saint-Gobain RIGIPS Austria ist einer der führenden innovativen Anbieter nachhaltiger Systeme für den Innenaus- und Holzbau auf Basis von Gips. Die Zentrale befindet sich im steirischen Bad Aussee, wo der in Grundlsee gewonnene Gips zu Gipsplatten verarbeitet wird. Im niederösterreichischen Puchberg am Schneeberg produziert RIGIPS Pulverprodukte, die in über 30 Länder exportiert werden.

Kontakt

 Saint-Gobain RIGIPS Austria
RIGIPS Presseservice
ikp Wien GmbH
Susanne Senft
Museumstraße 3/5, 1070 Wien
+43 1 524 77 90-35; +43 664 248 72 75
susanne.senft@ikp.at
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Mit langen Oberlichtbändern bringen die Architekten Tageslicht in die Kernzone des Gebäudes. Gipskarton-Lochplatten sorgen für einen gedämpften Geräuschpegel.

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