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21.05.2019

Wärmebrückenfrei mit Schöck: Qualitätsvoll bauen – leistbar wohnen

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Wien, im Mai 2019_Im Juni 2018 erfolgte der Spatenstich für die Bebauung des Fischerfeldes in Wörgl in Tirol. Neben dem „Haus der Musik“ entstehen mit dem „Townhouse II“ und dem „Wohnpark“ auf dem Areal auch 95 geförderte Mietwohnungen, die zum überwiegenden Teil in Passivhausqualität errichtet werden. Für die wärmebrückenfreie Konstruktion und ein hochwertiges Wohnambiente sorgt der Einsatz innovativer Bauelemente aus dem Hause Schöck.

Nur knapp ein Dreivierteljahr nach dem Baustart sind die Rohbauarbeiten bei den Wohneinheiten zu einem großen Teil bereits abgeschlossen. Die ersten Wohnungen werden voraussichtlich im Juli bezugsfertig sein. Die Gesamtfertigstellung soll im März 2020 erfolgen.

Nutzungsmix in Zentrumsnähe
2017 präsentierte die Stadt Wörgl als Grundstückseigentümer gemeinsam mit den beiden Bauträgern Alpenländische Heimstätte und Wirtschaftshilfe für Studenten Innsbruck (WIST) das Konzept für die Neubebauung des Fischerfeldes neben dem bestehenden Stadtparkgelände. Die Lage in unmittelbarer Zentrumsnähe, ein trotzdem ruhiges Wohnumfeld und die Nachbarschaft zum neu gestalteten Stadtpark zählen zu den wesentlichen Standortvorteilen. Dazu kommen niedrige Energiekosten dank hochqualitativer Bauweise. So werden  84 von insgesamt 95 Wohneinheiten im Passivhausstandard errichtet. Hedwig Wechner, Bürgermeisterin von Wörgl, sieht das Projekt als einen zukunftsweisenden Beitrag zur Stadtentwicklung: „Die Anlage mit Begrünung und Park ist ein Brückenschlag in Richtung naturnaher Verbauung“, so Wechner.
Durch die unterschiedlichen Nutzungen am Gelände entsteht ein integratives Zentrum samt großzügiger Parkanlage. Das Gesamtprojekt umfasst drei Bestandteile: Das sogenannte „Townhouse II“ mit insgesamt elf Wohneinheiten, einen Wohnpark mit 84 Einheiten und das „Haus der Musik“ mit einem Café sowie einer Verkaufsfläche für die „Werkbank“ der Volkshilfe Tirol. In den Obergeschoßen steht zudem ein rund 100 Quadratmeter großer, multifunktionaler Veranstaltungssaal zur Verfügung bzw. wird hier auch die WIST mit Büroräumlichkeiten, Schulungs- und Aufenthaltsräumen einziehen.

Hochwertige Wohnbebauung
Die insgesamt 95 Wohnungen verteilen sich auf vier Gebäude und werden über Wohnbaufördermittel von der Gemeinde errichtet und vergeben. Für die Planung wurden die beiden Architekturbüros Adamer + Ramsauer aus Kufstein sowie das ortsansässige Büro Moritz & Haselberger verpflichtet. Mit der Bauausführung ist der gemeinnützige Wohnbauträger Ing. Hans Bodner BaugesmbH & Co KG betraut. Ein Teil der Wohnungen ist als betreutes Wohnen für ältere und pflegebedürftige Menschen vorgesehen, weshalb planerisch und baulich in der Gesamtanlage größtes Augenmerk auf die Barrierefreiheit gelegt wurde.
In der Verlängerung des bereits bestehenden Townhouse I steht das von Adamer + Ramsauer geplante Townhouse II mit insgesamt elf Wohnungen kurz vor der Fertigstellung. Der dahinterliegende Wohnpark besteht aus drei Gebäuden mit insgesamt 84 Wohnungen, davon 16 für betreutes Wohnen. Jede der Wohnungen verfügt über einen Balkon bzw. eine Terrasse.
Eines der zentralen Elemente des Entwurfs ist die Parkanlage mit einer Gesamtfläche von rund 3.000 Quadratmetern. Um auch große Bäume pflanzen zu können, ist das Parkareal selbst nicht unterbaut.

Intelligente Detaillösungen
Für die Planung des Wohnparks zeichnet das Architektenteam von Moritz & Haselberger verantwortlich. Alle drei Gebäude werden im Passivhausstandard (Heizwärmebedarf: 10 kWh/m2a) mit kontrollierter Wohnraumlüftung errichtet, womit der wärmedichten Hülle und allen Anschlüssen der auskragenden Terrassen- und Balkonplatten besondere Bedeutung im Zuge der Planung und Bauausführung zukam. Mit der Prüfung bzw. Zertifizierung des Passivhausstandards wurde das deutsche Büro Herz & Lang beauftragt, das auch den Einsatz von Schöck Bauteilen für die wärmebrückenfreien Anschlüsse empfohlen hat.
Im Wohnpark kommen insgesamt mehrere hundert Stück Isokorb CXT zum Einsatz, die sowohl die statische als auch die dämmende Funktion der Gebäudehülle im Übergangsbereich der Deckenplatte zur auskragenden Betonplatte übernehmen. „Vor allem in sensiblen Bereichen wie der Gebäudehülle im Passivhaus spielt der Isokorb CXT seine Vorzüge voll aus“, erklärt Schöck-Produktingenieur Georg Aichinger. Dank des Einsatzes von glasfaserverstärkten Zugstäben statt der bislang üblichen Edelstahl-Zugstäbe wird die Wärmeleitfähigkeit um rund 30 Prozent reduziert. „Das bringt deutlich mehr Gestaltungsspielraum in der Planung, weil ohne Wärmeverlust doppelt so weite Auskragungen realisiert werden können“, so Aichinger weiter. Nicht nur im Gebäude selbst, sondern schon in der Herstellung zeichnet sich der neue Isokorb CXT durch einen deutlich geringeren Energieverbrauch aus. So ist die Ökobilanz im Vergleich zum Einsatz von Stahlstäben um 27 Prozent verbessert.

Einfacher Einbau
Für die Verarbeiter eine wesentliche Rolle spielt vor allem das um 30 Prozent deutlich reduzierte Gewicht des Isokorb CXT, womit das Handling auf der Baustelle erheblich erleichtert wird. Zudem sind die Zugstäbe bei besserer Tragkraft wesentlich kürzer – auch das eine deutliche Erleichterung bei der Bauausführung. Die Einbringung kann von einem Arbeiter erledigt werden, wobei die Isokorb CXT-Elemente von oben in die bauseitige Bewehrung eingesetzt werden. Für den passgenauen Einbau und eine sichere Verbindung der einzelnen Elemente sorgt ein Nut-Feder-System, das auch das Eindringen von Betonschlämme effektiv verhindert. Hohe Einbausicherheit ist auch aufgrund der Tatsache gewährt, dass die Glasfaser-Zugstäbe formstabil sind und nicht versehentlich verbogen werden können.    

Bilder: © Schöck/Auer

Über Schöck Österreich
Die Schöck Bauteile Ges. m. b. H ist seit 1979 in Österreich tätig und ein Unternehmen der weltweit agierenden Schöck Gruppe mit insgesamt 14 Tochtergesellschaften und 950 Mitarbeitern. Im Jahr 2017 wurde in den Gesellschaften in Europa, Russland und Nordamerika ein Umsatz in Höhe von rund 200 Mio. Euro erwirtschaftet. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Herstellung von Produkten, die mit hohem bauphysikalischen Nutzen und besonderen Material- und Einbaueigenschaften aktuelle Anforderungen der Baubranche beantworten und Trends setzen. Dazu gehören Lösungen zur Verminderung von Wärmebrücken an auskragenden Bauteilen wie Balkonen, Lösungen zur Vermeidung von Trittschall in Stiegenhäusern sowie thermisch trennende Fassadenbefestigungen und zeitgemäße Bewehrungstechnik. Besonders bekannt sind Schöck Isokorb® und Schöck Tronsole®. Mit dem Glasfaserstab Combar® schlägt Schöck in der Bewehrungstechnik, Fassadenbefestigung und der Wärmedämmung ein neues Technologiekapitel auf. Schöck Combar® ist universell einsetzbar und bietet für viele Anwendungen in der Baubranche eine effiziente und zukunftsweisende Lösung.
Der Sitz der österreichischen Vertriebsgesellschaft ist in Wien, im oberösterreichischen Pucking befindet sich einer der sechs Produktionsstandorte der Schöck Gruppe. Das Unternehmen fertigt seine Produkte neben Österreich auch in Deutschland, Polen und Ungarn. Die deutsche Muttergesellschaft in Baden-Baden wurde 1962 vom Bauingenieur Eberhard Schöck gegründet und steht damals wie heute für innovative Baulösungen. www.schoeck.at

Kontakt

Pressestelle Schöck Österreich
ikp Wien GmbH, Eva Fesel
1070 Wien, Museumstraße 3/5
Tel. 01/524 77 90-31
eva.fesel@ikp.at
www.ikp.at

Schöck Bauteile Ges.m.b.H.
1160 Wien, Thaliastraße 85/2/4
Tel.: 01/7865760
E-Mail: office@schoeck.at
www.schoeck.at
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