Pernitz/Ortmann, Dezember 2025 – Führungskräfte aus sieben internationalen Essity-Produktionsstandorten tauschten in Ortmann Best Practices aus und diskutierten die weitere Implementierung der Total Productive Maintenance (TPM)-Strategie.
Erfolgreiches Assessment – Anerkennung für Standort Ortmann
Die ursprünglich in Japan entwickelte TPM-Methodik zielt auf eine kontinuierliche Verbesserung, basierend auf null Verlusten in der Produktion und 100 Prozent Mitarbeiterverantwortung, ab. Mit der erfolgreichen Absolvierung des Readiness Assessments auf der Verarbeitungsanlage KR05 für Toilettenpapier sowie beiden Taschentuchmaschinen Anfang Dezember erreichte das Werk Ortmann einen wichtigen Meilenstein in der TPM-Implementierung. Begleitet und unterstützt wurde der Prozess von vier externen Experten der HMEx-Gruppe.
„Die Entscheidung, dieses Werksleitertreffen hier bei uns abzuhalten, ist eine klare Anerkennung der hervorragenden Arbeit unseres Teams", erklärt Andreas Greiner, Geschäftsführer von Essity Austria. „Wir haben in den vergangenen Jahren belegt, dass nachhaltige Verbesserungen dann gelingen, wenn man konsequent in die Kompetenzentwicklung der Mitarbeitenden investiert und sie in den Mittelpunkt aller Aktivitäten stellt."
Systematischer Ansatz mit messbaren Erfolgen
Total Productive Maintenance ist bei Essity die grundlegende Arbeitsweise in der Fertigung. Das Konzept basiert auf acht Säulen, unter denen Ausbildung und Training am Standort Ortmann einen hohen Stellenwert einnehmen: Durch systematische Qualifizierungsmaßnahmen auf allen Ebenen wird sichergestellt, dass jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter die notwendigen Kompetenzen für die persönlichen Aufgaben entwickelt. Ein gemeinsames Kompetenzmanagementsystem dokumentiert die individuelle Entwicklung und schafft transparente Karriereperspektiven.
In der Fertigung definiert das TPM Zero–100-Rahmenwerk mit einer strukturierten Roadmap fünf Phasen, deren klar definierte Kriterien und Leistungskennzahlen erfüllt sein müssen, bevor der nächste Schritt erfolgt.
Die Erfolge sind messbar: Die Produktionskennzahlen verbessern sich kontinuierlich, ungeplante Maschinenstillstände werden reduziert, und die Gesamtanlageneffektivität steigt stetig. Gleichzeitig profitieren alle von sichereren Arbeitsplätzen, vorhersehbareren Abläufen und erweiterten Entwicklungsmöglichkeiten.
Die technologische Unterstützung erfolgt über „Essity Connect", eine digitale Plattform auf Basis von Microsoft Teams.
Arbeitsplätze sichern durch Innovation
Die Investitionen in Mitarbeiterqualifizierung und Maschineneffizienz sichern nicht nur die rund 560 Arbeitsplätze in Österreich, sondern schaffen auch Perspektiven für künftiges Wachstum. Die Tatsache, dass der niederösterreichische Standort innerhalb des internationalen Konzerns eine Vorreiterrolle einnimmt, stärkt seine Position nachhaltig – eine wichtige Botschaft für die Region.
„Wenn Menschen wachsen, wächst das Geschäft", betont Andreas Greiner. „Diese Philosophie leben wir täglich. Die Anerkennung, die wir auf internationaler Ebene erfahren, ist Ansporn und Verpflichtung zugleich – für uns als Führungsteam ebenso wie für unsere gesamte Belegschaft."
Total Productive Maintenance unterstützt die Vision von Essity, das Wohlbefinden durch führende Hygiene- und Gesundheitslösungen zu verbessern. Eine zuverlässige, sichere und kontinuierlich optimierte Lieferkette ist dafür die Grundvoraussetzung. Der Standort Ortmann leistet hierzu einen substanziellen Beitrag – als Produktionsstandort, als Kompetenzzentrum und als Vorbild für operative Exzellenz im gesamten Konzern.