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24.07.2020

BELLAFLORA SOS-TIPPS FÜR PFLANZEN UND GARTEN

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Leonding, am 24. Juli 2020
Die Erde ist hart und hat Risse bekommen, der Rasen ist versengt. Der Rhododendron sieht mitgenommen aus und auch die Gemüsepflanzen lassen welk ihre Blätter hängen – ein Zeichen, dass es ihnen zu trocken war. bellaflora Pflanzenexpertin Bettina Bayer-Grilz gibt hilfreiche Tipps, wie man verdorrte Pflanzen wiederbeleben kann.

Extreme Hitze und wenig Regen machen nicht nur den Menschen, sondern auch Pflanzen und Garten zu schaffen. Nicht selten passiert es, dass unsere grünen Lieblinge über einen längeren Zeitraum mit weniger Wasser versorgt werden. Die Folge: Sie lassen die gelben Blätter hängen und die Blüten fallen ab. Wer rechtzeitig handelt, kann die totgeglaubten Gewächse mit etwas Geschick wiederbeleben.
Bettina Bayer-Grilz, Pflanzenexpertin bei bellaflora, gibt praktische Erste-Hilfe-Tipps, um vertrocknete Pflanzen wieder aufzupäppeln.

  • Flüssigkeitsversorgung
    Vertrocknete Gewächse sollten in erster Linie mit Flüssigkeit, vorzugsweise temperiertes Regenwasser, versorgt werden. Vor dem Gießen sollte der Boden aufgelockert werden, damit das Wasser gut einsickern kann. Sind Pflanzen vertrocknet, ist meist auch der Boden ausgelaugt, sodass er Wasser nicht mehr gut speichern kann.
  • Abtrocknen bei Staunässe
    Doch Vorsicht: Zu viel Wasser tut auch durstigen Gewächsen nicht gut. Wenn Pflanzen im gestauten Wasser stehen, sollte dieses so schnell wie möglich beseitigt werden, um faulende Wurzeln zu vermeiden. Es ist daher wichtig, dass Untersetzer oder Übertöpfe circa 20 Minuten nach dem Gießen ausgeleert werden, damit es zu keiner Staunässe kommt. Kübelpflanzen, die in Pflanztöpfen mit Wasserabzugslöchern stehen, können so lange in einen Kübel mit Wasser gestellt werden, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Dann die Pflanze aus dem Wasser stellen, abtropfen lassen und wieder in den Untersetzer oder Übertopf stellen.
  • Pflanzen im Beet wiederbeleben
    Kleinere Pflanzen im Beet kann man bei Bedarf ausgraben und kurzzeitig in einen Eimer mit Wasser stellen. Größere Pflanzen können aufgepäppelt werden, in dem man den Boden um die betreffende Pflanze herum vorsichtig auflockert und mehrmals wässert. Anschließend die Gemüsebeete mit Grasschnitt mulchen, damit die Erde schön feucht bleibt und die Bodenlebewesen Nahrung und die Pflanzen Nährstoffe bekommen. Geschwächte Pflanzen laufend auf Blattläuse und Co. prüfen, denn sie sind eher anfällig auf Krankheiten und Schädlinge.
    Bei geschwächten Pflanzen empfiehlt sich der Einsatz von BIPLANTOL Notfalltropfen - die „Erste Hilfe“ zur Regeneration und Stärkung auf homöopathischer Basis. Sie unterstützen geschwächte und geschädigte Pflanzen (1 ml auf 1 l Gießwasser/Sprühanwendung; 10 ml auf 1 l Sprühwasser in akuten Situationen alle 1 bis 2 Wochen bis zur Erholung der vertrockneten und geschwächten Pflanzen).
  • Radikaler Rückschnitt
    Alle braunen Triebe werden entfernt, wenn nötig sollte der Schnitt bis auf den Stock erfolgen. Und auch wenn noch nicht die ganze Pflanze gelitten hat, sollte man sich die Zeit nehmen, Vertrocknetes herauszuschneiden.
    Tipp: Wenn man einen kleinen Teil der Rinde mit dem Fingernagel vorsichtig abkratzt, und der Trieb darunter grün ist, kann dieser wieder austreiben.
  • Aufpäppeln mit Düngerkur
    Gewächse, die äußerlich vertrocknet sind, sind auch stark geschwächt. Ihnen kann man durch fachgerechtes Düngen wieder Nährstoffe zuführen, die sie benötigen, um sich wieder völlig erholen zu können. Im Garten sieht das etwas anders aus. Hier sollte man erst zu Düngern greifen, wenn die Pflanze wieder ausgetrieben hat. Optimal ist es auch, dem Gießwasser regelmäßig effektive Mikroorganismen beizumischen - sie fördern das Pflanzenwachstum, den Neuaustrieb und die Blütenbildung und wandeln Nährstoffe in pflanzenverfügbare Form um, um so das Immunsystem der Pflanzen zu stärken.
  • Rasen ausreichend bewässern
    Auch bei gelbem Gras gilt: Es gibt Rettung. Denn normalerweise sind die Wurzeln des Rasens noch in Ordnung. Wenn der Rasen ordentlich gegossen wird, zeigen sich bald wieder die ersten grünen Grashalme. Wichtig ist, dass auch weiterhin in sommerlichen Trockenphasen der Rasen regelmäßig gegossen wird. Doch bitte nicht in der heißen Mittagssonne, sondern in den kühleren Morgenstunden.

Über bellaflora
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bellaflora ist Österreichs führendes Unternehmen für naturnahes Gärtnern und Dekorieren. Das Unternehmen wurde 1978 gegründet. In den 27 Filialen sind derzeit ca. 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen steht in österreichischem Privateigentum. Die Firmenzentrale befindet sich in Leonding bei Linz. Mehr Informationen zum Unternehmen unter: www.bellaflora.at

Als Österreichs Grüne Nummer 1 ist bellaflora dem Umwelt- und Klimaschutz sowie der nachhaltigen Nutzung der Ressourcen in besonderer Weise verpflichtet. 2016 erhielt bellaflora den österreichweiten TRIGOS für ihr ganzheitliches CSR-Management. Mehr zu Nachhaltigkeit unter: nachhaltig.bellaflora.at


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