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Wien, 24. Februar 2026 – Die digitale Kluft im Einzelhandel wächst rasant und setzt viele Unternehmen unter Handlungsdruck. Eine neue, gemeinsam von Zühlke und dem Marktforschungsinstitut Retail Economics erstellte Studie zeigt: Digitale Vorreiter ziehen dem restlichen Markt spürbar davon. Doch davon gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) weniger als in anderen Regionen Europas.

Die Studie „Transformieren oder verlieren: Digitale Reife ist im europäischen Retail-Sektor überlebenswichtig“ bewertet den digitalen Reifegrad von 100 führenden europäischen Einzelhändlern anhand von drei zentralen Dimensionen: Leadership & Strategie, Technologie & operative Fähigkeiten sowie kundenzentrierte Umsetzung. Digitale Vorreiter zeichnen sich dabei nicht durch einzelne Pilotprojekte aus, sondern durch konsequente Umsetzung im gesamten Unternehmen – von KI-gestützter Entscheidungsfindung über Omnichannel-Erlebnisse bis hin zu resilienten, modularen Plattformarchitekturen.

Hierbei werden auch regionale Unterschiede und strukturelle Schwächen deutlich: Nur rund jeder fünfte Einzelhändler im DACH-Raum zählt laut der Studie zu den digitalen Vorreitern in Europa. Zum Vergleich: 42 Prozent der Händler in Großbritannien und 38 Prozent in den nordischen Ländern sind bereits deutlich weiter auf ihrem Weg der digitalen Transformation.

„Im europäischen Vergleich zeigt sich sehr deutlich, dass der DACH-Raum bei der digitalen Reife hinter führenden Märkten zurückliegt. Die Zusammenarbeit mit Zühlke hat es uns ermöglicht, diese Entwicklungen nicht nur zu quantifizieren, sondern auch mit konkreten digitalen Fähigkeiten und Transformationsansätzen zu unterlegen“, so Richard Lim, CEO von Retail Economics.

Die Studie nimmt auch Unterschiede zwischen Einzelhändlern im DACH-Raum in den Fokus – und findet klare Anzeichen für den positiven Einfluss digitaler Reife: Zwischen 2019 und 2024 erzielten digital führende Einzelhändler in der DACH-Region ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von 5,9 Prozent – nahezu doppelt so viel wie der übrige Markt mit 3,6 Prozent. Für einen Händler mit einer Milliarde Euro Jahresumsatz summiert sich dieser Unterschied innerhalb von fünf Jahren zu einem Wettbewerbsnachteil von rund 140 Millionen Euro Umsatz.

„Einzelhändler im DACH-Raum wie beispielsweise Lidl, IKEA oder Adidas verfügen über starke Marken, eine hohe Prozessqualität und tiefgreifende Branchenexpertise“, sagt Leo Scharfegger, Director Business Development bei Zühlke Österreich. „Doch unsere Analyse zeigt auch: Wer digitale Fähigkeiten nicht konsequent skaliert und in das operative Rückgrat integriert, riskiert schleichend den Verlust von Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität.“

Die vollständige Studie „Transformieren oder verlieren: Digitale Reife ist im europäischen Retail-Sektor überlebenswichtig“ steht nachfolgend ab sofort zum Download bereit.

Zühlke begleitet seit vielen Jahren führende Handelsunternehmen in Europa bei ihrer digitalen Transformation. Die Projekte zeigen exemplarisch, wie digitale Fähigkeiten messbaren Mehrwert schaffen: von sicherer, skalierbarer Plattformarchitektur über effiziente Engineering-Modelle bis hin zu kundenorientierten digitalen Services.

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Zühlke ist ein globaler Partner für Transformation und Innovation mit Wurzeln im Engineering. Kunden setzen auf die Expertise des Unternehmens, um ihr Business von morgen zu planen und zu entwickeln. So hilft Zühlke ihnen schon jetzt, effizienter zu arbeiten und sich gleichzeitig auf die Herausforderungen von morgen vorzubereiten.

Zühlke wurde 1968 in der Schweiz gegründet, ist im Besitz von Partnern und hat Standorte in Europa und Asien. In Österreich ist Zühlke seit 2009 vertreten. Am Wiener Standort ist auch ein eigenes Elektronik- und Entwicklungslabor integriert. Zusätzlich gibt es seit Ende 2025 ein Büro am Linz Institute of Technology, LIT. Der Venture-Capital-Service Zühlke Ventures bietet Finanzierungen für Start-ups im HealthTech-Bereich an. Mehr Informationen unter www.zuehlke.com.

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