Wien, 22. April 2026 – Salesforce lud zum Wien Summit und versammelte Kunden, Partner und Trailblazer in der Stage 3 in Wien. Rund 500 Teilnehmer:innen folgten der Einladung und erlebten einen Tag, der eine zentrale Frage in den Mittelpunkt stellte: Wie werden österreichische Unternehmen zu Agentic Enterprises – zu Organisationen, in denen KI nicht nur unterstützt, sondern aktiv mitarbeitet?
Mit Agentforce stellt Salesforce die zentrale Plattform auf dem Weg zum Agentic Enterprise bereit: Sie bringt Menschen, KI-Agenten, Anwendungen und Daten auf einer vertrauenswürdigen Oberfläche zusammen und generiert aus der reinen Intelligenz von Sprachmodellen konkreten Nutzen – mehr Produktivität, neue Wachstumsmöglichkeiten, entlastete Mitarbeiter:innen. Der Schlüssel liegt dabei nicht in der großen Vision, sondern im klar definierten Projekt: konkrete Herausforderungen lösen, die Ergebnisse messen und darauf aufbauen. Der Salesforce Wien Summit bot mit Breakout-Sessions, Keynotes und Ausstellern Raum für Austausch und lieferte spannende Denkanstöße. Anhand zahlreicher Kundenprojekte konnten sich die Besucher:innen von Geschäftsmodellen inspirieren lassen, die bereits auf Agentforce aufbauen.
Kundenerfolg durch eine einheitliche, vertrauenswürdige Plattform
Den Auftakt bildete die Opening Keynote mit Manuela Mohr-Zydek, Country Lead Salesforce Österreich, Frank Engelhardt, Chief Transformation Strategist Central Europe Salesforce, Stefan Müller (EGGER Group), Daniel Kern (Kastner & Öhler) und Nino Bergfeld, Industry Lead CG & Retail Central Europe Salesforce. Praxisnahe Einblicke zeigten, wie eine einheitliche, vertrauenswürdige Plattform Kundenerfolg vorantreibt. Im Fokus stand dabei das Konzept des Agentic Enterprise, bei dem KI-gestützte Agenten nahtlos in bestehende Systeme, Datenlandschaften und Geschäftsprozesse integriert werden.
„Technologie eröffnet zahlreiche Möglichkeiten – wir bei Salesforce setzen alles daran, österreichische Unternehmen auf ihrem individuellen Weg zum Agentic Enterprise zu begleiten. Daher freut mich besonders, so viele österreichische Unternehmen zu sehen, die diesen Schritt bereits gegangen sind, diese technologischen Möglichkeiten genutzt haben und echten Mehrwert geschaffen haben”, so Manuela Mohr-Zydek, Country Lead Salesforce Österreich.
„Eine ganze Branche beschäftigt sich intensiv mit dem Thema ‚Agentic Enterprise‘. Die größten Herausforderungen liegen dabei in der Skalierung, der Bereitstellung hochwertiger Daten, der erfolgreichen Markteinführung und dem Aufbau von Kundenvertrauen. Umso wichtiger ist es, sich aktiv mit diesen Themen auseinanderzusetzen und ins Handeln zu kommen”, ergänzt Daniel Kern, Leiter Organisation bei Kastner & Öhler.
Ein Highlight war die Live-Demonstration von Agentforce Voice im Handelsumfeld, die eindrucksvoll zeigte, wie KI-gestützte Sprachlösungen mit physischer Robotik kombiniert werden können. Die nahtlose Integration digitaler und physischer Touchpoints verdeutlichte das Potenzial für neue Serviceerlebnisse direkt am Point of Sale.
Für einen besonderen Abschluss des Tages sorgte das Panel mit Wolfgang Ebner, Chief Digital Officer im Bundeskanzleramt Österreich. Im Gespräch ging es darum, wie Österreich seine digitale Zukunft aktiv gestalten kann – und welche Rolle KI, Daten und mutige Entscheidungen dabei spielen. Genau an der Schnittstelle von Technologie, Wirtschaft und Politik, so die übereinstimmende Einschätzung, entsteht echter Wandel.
KI zum Anfassen: die Agentforce Zone
Neben den Keynotes und Breakout-Sessions gab es eine eigens eingerichtete Agentforce Zone, in der Besucher:innen unter Anleitung ihre eigenen autonomen Agenten bauen und die Technologie unmittelbar erleben konnten. Eine Ausstellerzone bot zusätzlich Raum für Austausch und konkrete Anwendungsbeispiele aus der österreichischen Unternehmenslandschaft.
Eine weitere Innovation, die beim Wien Summit vorgestellt wurde, ist der Slackbot. Im Gegensatz zu herkömmlichen KI-Agenten, die isolierte Anwendungen erweitern, bezieht der Slackbot den gesamten Datenbestand aus dem täglichen Arbeitskontext ein: Unterhaltungen, Termine, Aufzeichnungen sowie Unternehmens- und Kundendaten fließen zusammen. Damit erfüllt er tatsächlich die Rolle eines persönlichen KI-Assistenten im Arbeitsalltag – und bringt die KI-Integration von Salesforce näher an die Menschen, die sie täglich nutzen.
Erstmals in Österreich: der Agentblazer Award
Ein besonderer Höhepunkt des Wien Summit war die erstmalige Verleihung des Agentblazer Awards in Österreich. Salesforce zeichnete damit Unternehmen aus, die beim Einsatz autonomer KI-Agenten Pionierarbeit leisten: AVL List, EGGER Group und jö Bonus Club
Das Mobilitäts-Technologieunternehmen AVL List setzt Agentforce als strategischen Hebel ein – nicht als isolierte Technologie, sondern als integralen Bestandteil der bestehenden Salesforce-Plattform, gestützt auf zusammengeführte Daten aus verschiedenen Systemen via Data 360. Jeder neue KI-Agent muss auf einem konkreten Use Case basieren, tief in bestehende Prozesse integriert sein und einen klar nachweisbaren Mehrwert liefern – so werden Abläufe verschlankt, Mitarbeiter:innen entlastet und das Kundenerlebnis nachhaltig verbessert.
Christian Kaimel, Global Head of Salesforce Platform bei AVL List: „Diese Auszeichnung hat in Österreich einen hohen Stellenwert und unterstreicht zugleich unsere Innovationskraft. Ich kann nur jedem empfehlen, mutig den nächsten Schritt zu gehen und sich zuzutrauen, neue Wege einzuschlagen – daraus entstehen oft großartige Use Cases.“
Die EGGER Group setzt mit Agentforce auf ein exploratives Vorgehen: Daten harmonisieren, Schnittstellen klären, systematisch lernen – Schritt für Schritt ein tragfähiges Fundament aufbauen. Mit der Agentforce-Plattform und der Data Cloud als zentrale Datenbasis beantworten KI-Agenten bereits heute in einem ersten Markt Produktfragen und wickeln Musterbestellungen vollautomatisch ab.
Stefan Müller, Head of Marketing IT bei EGGER Group: „Am wichtigsten ist es, nicht zu lange zu zögern, sondern einfach ins Tun zu kommen. Entscheidend sind dabei ein durchdachtes Dialogdesign, eine verlässliche Datenbasis und der Fokus auf einen klar abgegrenzten, kleinen Use Case zum Start.“
Mit über 4,7 Millionen Mitgliedern zählt der jö Bonus Club zu den erfolgreichsten Loyalty-Programmen weltweit – und steht gleichzeitig vor der Herausforderung, dass rund 40 Prozent aller Serviceanrufe auf wiederkehrende Standardanliegen entfallen. Als einer der ersten Agentforce-1000-Piloten in Österreich setzt der jö Bonus Club gezielt KI ein: Durch das Zusammenspiel von Servicemitarbeiter:innen und KI-Agenten erhalten Kund:innen schnelle, zielgerichtete Hilfe – genau dann, wenn sie sie brauchen.
„Die ausgezeichneten Initiativen zeigen, welches Potenzial entsteht, wenn moderne Technologien sinnvoll eingesetzt und datenbasierte Erkenntnisse klug genutzt werden – von effizienteren Abläufen bis hin zu neuen Formen der Interaktion. Die Entwicklung hin zu einem Agentic Enterprise nimmt auch hierzulande spürbar Fahrt auf, und wir blicken mit großem Interesse auf die nächsten Schritte.", so Manuela Mohr-Zydek, Country Lead Salesforce Österreich.
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