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Wien, Juni 2026_ Um die Klimaschutzziele zu erreichen, müssen im Haus- und Wohnbau entsprechende Energiestandards eingehalten werden. Die Dämmung der Gebäudehülle spielt dabei eine wesentliche Rolle: Sie senkt sowohl die Energiekosten als auch den C02-Ausstoß. Und gerade jetzt schützt sie gemeinsam mit einem smarten außenliegenden Sonnenschutz vor der sommerlichen Überhitzung der Innenräume.

Bei Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) ist dafür der fachgerechte Anschluss von Fenster und Dämmung entscheidend. Doch gerade hier kommt es aufgrund von Abstimmungsproblemen zwischen den Gewerken häufig zu unnötigem Mehraufwand und Zeitverlust. Im schlechtesten Fall entstehen sogar Bauschäden, die im Nachhinein nur mit viel Aufwand zu beheben sind. Eine ebenso montagefreundliche wie praxisgerechte Antwort ist eine neuartige Sonnenschutzzarge, die bereits vorkonfektioniert auf die Baustelle geliefert wird.

Gebündelte Kompetenzen
Gebäudeautomationsspezialist Somfy hat gemeinsam mit WDVS-Hersteller Maxit, Sonnenschutzprofi Folgner und Fensterhersteller Hilzinger diese intelligente Sonnenschutzzarge entwickelt, die beim Einbau für fehlerfreie Anschlüsse und signifikante Zeitersparnis sorgt. Das System vereint Fenster, Zarge, Sonnenschutz und Somfy-Antriebstechnik in einem aufeinander abgestimmten Gesamtkonzept und kann sowohl für Neubauprojekte als auch bei seriellen Sanierungen eingesetzt werden. Das Novum dabei: Die Sonnenschutzzarge wird passgenau für das jeweilige WDVS vormontiert und integriert den motorisierten Sonnenschutz vollständig. Das Sonnenschutzmodul wird auf der Baustelle in die vorbereitete Zarge eingeschoben und ist bereits mit dem Somfy-Antrieb ausgestattet.

Neue Chancen für Fassadenplanende, Architekt*innen und Fensterbauer*innen
Mit Somfys solarbetriebenem Antrieb RS100 Solar io ist ein Anschluss durch einen Elektrikbetrieb nicht notwendig. Oliver Rilling, Leiter Strategische Initiativen und Partnerschaften bei Somfy, betont den Mehrwert für Planende und ausführende Betriebe: „Beim Fensterbau liegt die Verkaufsquote für automatisierte Beschattung beispielsweise bei gerade einmal 10 bis 15 Prozent im Vergleich zu 45 Prozent bei den Sonnenschutzspezialisten. Viele Betriebe scheuen bisher den Verkauf, um mögliche Komplikationen zu vermeiden, die zwischen den Gewerken entstehen können. Mit der neuen Sonnenschutzzarge bieten wir ihnen ein komplettes System aus Fenster, Sonnenschutz und Automatisierung, das sie als Ganzes verkaufen und montieren können.“ Die Lösung ist so konzipiert, dass kein*e Elektriker*in benötigt wird. Fachbetriebe können das Element autark montieren und ihren Kund*innen schnell eine effiziente, klimawirksame Lösung anbieten. 

Mehr Planungssicherheit, weniger Haftungsrisiken 
Die neue Systemlösung bedeutet für alle Beteiligten vor allem eines: Planungssicherheit. Denn statt aufwendiger Abstimmungen zwischen mehreren Gewerken gibt es ein definiertes System. Das Modul wird im Rahmen der Dämmarbeiten direkt vor das außenbündig am Mauerwerk montierte Fenster aufgesetzt. Im Anschluss wird das fertige, motorisierte Beschattungselement wie Rollladen, Raffstore oder ZipScreen direkt in die Sonnenschutzzarge eingesetzt. Fenster, Zarge und Sonnenschutz greifen technisch sauber ineinander, und nachträgliche Anpassungen sowie Haftungsrisiken werden deutlich reduziert. 

Gerade in der seriellen Sanierung zahlt sich der hohe Vorfertigungsgrad aus: Er verkürzt Montage- und Gerüstzeiten, die Bauabläufe werden planbarer und die Nacharbeiten minimiert. Gleichzeitig wird die energetische Qualität der Gebäudehülle deutlich optimiert. Für Wartungsarbeiten kann das Beschattungsmodul problemlos komplett herausgenommen und entweder vor Ort repariert oder in der Werkstatt eines Montagebetriebes instandgesetzt werden. 

 

Über Somfy

Somfy ist weltweit führend in der Antriebs- und Steuerungstechnik von Sonnenschutz- und Gebäudeöffnungssystemen. Als Pionier im Bereich Smart Home und Smart Building brachte Somfy 1969 den ersten Rohrmotor für Markisen auf den Markt und führte 2007 mit io-homecontrol eines der ersten bidirektionalen Funkprotokolle ein. Mit dem TaHoma-Ökosystem und der Initiative „So Open“ setzt das Unternehmen auf eine interoperable Smart-Home-Welt. Die Somfy Gruppe mit der Zentrale in Cluses, Frankreich, beschäftigt insgesamt 6.500 Mitarbeiter in rund 60 Ländern. Einer der Hauptmärkte ist die DACH-Region – in Deutschland (Rottenburg), Österreich (Elsbethen-Glasenbach) und der Schweiz (Bassersdorf) sind mehr als 420 Mitarbeiter tätig

www.somfy.at

 

Kontakt

Somfy

ikp Wien GmbH, Eva Fesel
1070 Wien, Kirchengasse 7/18
T +43 1 524 77 90-31
eva.fesel@ikp.at
www.ikp.at

Somfy GmbH, Dirk Geigis
72108 Rottenburg, Felix-Wankel-Str. 50
T +49 7472 930 193
E dirk.geigis@somfy.com
www.somfy.at

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