Zu dieser Meldung gibt es: 3 Bilder 1 Dokument
Dornbirn. Mit der Eröffnung der Halle 4 erreicht die Entwicklung der CampusVäre einen Meilenstein: Nach rund eineinhalb Jahren Umbau wurde die ehemalige Industriehalle der F. M. Hämmerle-Weberei am Donnerstag, 1. Oktober, offiziell von Bürgermeister Markus Fäßler, Landesrat Marco Tittler, Wirtschaftskammerpräsident Karlheinz Kopf und Geschäftsführerin Bettina Steindl eröffnet. Bis 4. Oktober lädt die CampusVäre mit dem „FEZ 26 – Festival zur Eröffnung der Zukunft“ zu vier Tagen der offenen Tore. Führungen, Workshops, Ausstellungen, Gespräche, Kulinarik und ein Familienprogramm zeigen, wie aus leeren Industriehallen ein Zentrum für Kreativität, Kunst und Innovation wird. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Wo früher viele Dornbirnerinnen und Dornbirner Textilien herstellten, gibt es heute Büros, Werkstätten, Ausstellungsflächen, Gastronomie und Raum für Veranstaltungen. Auf insgesamt 12.000 Quadratmetern in sechs Hallen entsteht seit 2021 Schritt für Schritt ein neuer Standort für Kreativwirtschaft, Innovation, Kunst und Kultur – der größte seiner Art in Westösterreich. Entwickelt wird die CampusVäre gemeinsam von der Stadt Dornbirn, dem Land Vorarlberg und der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Die Stadt ist Eigentümerin des Areals, Bauherrin der Halle 4 und Mitträgerin der CampusVäre.

Platz für weitere 150 Menschen und Unternehmen
Rund 4,5 Millionen Euro hat die Stadt Dornbirn in den Umbau der Halle 4 investiert. Entstanden sind 21 flexibel mietbare Büroeinheiten, Arbeitsräume und Studios in unterschiedlichen Größen für weitere rund 150 Menschen und Unternehmen. Dazu kommen zwei Gastronomiebetriebe, Veranstaltungs- und Workshopbereiche sowie ein begrüntes Atrium. Rund 25 ausführende Firmen aus Vorarlberg waren am Umbau beteiligt, auch Planung, Bauleitung und Projektsteuerung kommen aus der Region.
„Mit der Halle 4 investieren wir ganz konkret in den Wirtschaftsstandort Dornbirn. Wir schaffen Platz für Unternehmen, neue Arbeitsplätze und wirtschaftliche Impulse. Gleichzeitig entwickeln wir ein ehemaliges Industrieareal weiter, das für Dornbirn eine enorme Bedeutung hat. Rund um die Fachhochschule, das Energieinstitut, die Postgarage und die Campus Väre arbeiten heute mehr Menschen als zur Blütezeit der Textilindustrie. Als Eigentümerin und Mitträgerin wollen wir diese Entwicklung weiter vorantreiben“, betont Bürgermeister Markus Fäßler.

Ressourcenschonendes Reallabor
Auch beim Umbau selbst stand die Weiterentwicklung des Bestands im Mittelpunkt. Die von Architekt Johannes Kaufmann und Partner entworfene modulare Holzstruktur wurde behutsam in die bestehende Industriehalle aus Beton eingebaut. Materialien wurden wiederverwendet, wo es möglich war: Die Fenster der benachbarten Fachhochschule sind jetzt im Atrium verbaut, die Beton-T-Träger aus dem Dach bilden die Eingangsstufen, das Mobiliar stammt aus dem hauseigenen Materialteillager und die Leuchten – ursprünglich in der Produktion bei Zumtobel im Einsatz – wurden auf LED umgerüstet. Das verbaute Holz kommt aus dem Dornbirner Stadtwald. Auf dem Dach entstand zudem eines der größten Gründächer Vorarlbergs: ein Lebensraum für Insekten mit mehr als 30 Kräuter- und Pflanzenarten, der gleichzeitig Regenwasser speichert und so die städtische Infrastruktur entlastet. Als Reallabor für die Zukunft hat sich die CampusVäre von Beginn an einer klimafreundlichen, ressourcenschonenden und zirkulären Entwicklung verschrieben – so auch beim Umbau der Halle 4. „So viel Bausubstanz kann man nicht einfach abreißen – erst recht nicht, wenn so viel Potenzial darin steckt. Der gewagte Versuch, diesem Ort unter dem Anspruch von Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft neues Leben einzuhauchen, sollte als Vorbild dienen“, erklärt Architekt Johannes Kaufmann.

Vorzeigeprojekt für den Wirtschaftsstandort
Umbau und Betrieb der CampusVäre werden maßgeblich von der öffentlichen Hand finanziert. Wirtschaftskammerpräsident Karlheinz Kopf sieht in der CampusVäre eine Investition in Innovation und Wertschöpfung: „Die Kreativwirtschaft ist längst kein Nischenthema mehr, sondern ein wesentlicher Motor für Innovation und Wertschöpfung in Vorarlberg. Mit der CampusVäre und den ganzen Realien rund um den Campus V investieren wir gezielt in diesen Motor – und schaffen einen Ort, an dem Kreativschaffende, Einzelunternehmer:innen und Betriebe aus ganz unterschiedlichen Branchen voneinander lernen und gemeinsam wachsen können.“
Auch Landesrat Marco Tittler unterstreicht die Bedeutung für den Standort: „Die CampusVäre zeigt, wie aus einem historischen Industrieareal ein echtes Leuchtturmprojekt für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg werden kann. Wir setzen ein Zeichen, das zeigt: Vorarlberg denkt Wirtschaft, Kreativität und Zusammenarbeit neu. Solche Orte der Vernetzung tragen dazu bei, dass unser Land auch morgen ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleibt.“

Innovationslabor vor der Tür
Mit über 70 Veranstaltungen und mehr als 5.000 Besuchenden im Jahr ist die CampusVäre schon heute ein lebendiger Ort für alle, der entscheidende Impulse für die Wirtschaft setzt. „Die CampusVäre ist ein kollaborativer Konzern. Hier trifft ein Statiker auf einen Seriel Entrepreneur, eine Brand Expertin auf die Galeristin die Präzisionstechnikerin oder der Tech-Unternehmer auf ein Film- und Motion Studio, – genau diese Vernetzung ist das, was wir an diesem Standort wollen und anbieten. So entsteht letztlich Innovation: Durch Denken über den Tellerrand hinaus und raus aus der eigenen Bubble - darin liegt die Wirkung“, beschreibt Bettina Steindl, Geschäftsführerin der CampusVäre, und fügt hinzu: „Für die Industrie ist die CampusVäre ein Innovationslabor vor der eigenen Tür. Design-, Architektur- und Materialkompetenz aus der Halle fließen in Produktentwicklung, Nachhaltigkeitsstrategien und Employer Branding ein. Wer zeigen will, dass Vorarlberg mehr ist als Produktionsstandort, findet hier den Beweis. Wer also auch Mieter oder Mieterin sein möchte, meldet sich einfach bei uns.“

Vier Tage der offenen Tore
Noch bis 4. Oktober können Besucher:innen die CampusVäre beim „FEZ 26 – Festival zur Eröffnung der Zukunft“ selbst kennenlernen. Führungen durch die Hallen und das Areal, Ausstellungen zu Design, Wiederverwendung und Stadtentwicklung, Workshops, Gespräche, Kulinarik und ein Familienprogramm geben Einblick in den Standort und seine Entwicklung. „Ich lade alle Interessierten herzlich ein, sich das Areal anzusehen, an den Gesprächen, Workshops oder am Familientag teilzunehmen. Der Eintritt ist bei vielen Veranstaltungen frei, das Programm gibt es auf unserer Website“, kündigt Bettina Steindl an. Das gesamte Programm ist online auf www.c-i-v.at abrufbar.

Blick in die Zukunft
Die Transformation des Geländes ist noch nicht abgeschlossen: Seit Ende September ist in Halle 1 eine Padel-Tennis-Anlage in Betrieb, bis Ende des Jahres soll in Halle 2 eine private Bierbrauerei entstehen.


Über die CampusVäre
Die CampusVäre ist eine „Werkstatt zur Entwicklung der Zukunft“ am Campus V in Dornbirn. 12.000 Quadratmeter ehemals leerstehende Industriehallen transformieren sich in einen pulsierenden Standort für Kreativwirtschaft und Innovation – für Kreative, innovative Wirtschaftstreibende und Künstler:innen. Das designforum Vorarlberg, Halle 5 – Ateliers und Werkstätten für Kunst und Kulturproduktion, PAV – Präzisionstechnik Austria sowie Westösterreichs einziges Materialteillager sind hier untergebracht. Seit Ende September 2026 ist eine Padel-Tennis-Anlage in Betrieb, bis Ende 2026 folgt eine private Bierbrauerei. Mit dem Umbau der Halle 4 wurde Raum für 150 weitere Menschen und Unternehmen geschaffen. Die CampusVäre ist damit Westösterreichs größtes Zentrum für Innovation, Kreativwirtschaft, Kunst und Kultur. Die Stadt Dornbirn als Eigentümerin und Bauherrin sowie das Land Vorarlberg und die Wirtschaftskammer Vorarlberg ermöglichen diese Entwicklung maßgeblich. So setzt die öffentliche Hand mit der CampusVäre ein starkes Zeichen für die (Kreativ-)Wirtschaft im Land – als Impuls für Wirtschaft, Gesellschaft, Stadt- und Regionalentwicklung.

Informationen und Bildmaterial:
https://c-i-v.at/de/presse-downloads

Pressekontakt:
CampusVäre – Creative Institute Vorarlberg GmbH
Katharina Forstner (ehem. Neumann), MA
Spinnergasse 1, 6850 Dornbirn, Austria
M Katharina.Forstner@c-i-v.at
T +43 676 833 06 90 81

Kontakt

Katharina Forstner CampusVäre

Katharina Forstner MA
Kommunikation & Presse
CampusVäre - Creative Institute Vorarlberg GmbH
Spinnergasse 1, 6850 Dornbirn, Austria
T +43 676 833 06 90 78
hello@c-i-v.at

www.c-i-v.at
www.instagram.com/campusvaere
www.facebook.com/campusvaere

Alle Inhalte dieser Meldung als .zip:

Sofort downloaden In die Lightbox legen

Bilder (3)

CampusVäre_Bild 1 by Angela Lamprecht
2 362 x 1 573 © CampusVäre, Angela Lamprecht, Veröffentlichung honorarfrei
CampusVäre_Bild 2 by Angela Lamprecht
2 362 x 1 573 © CampusVäre, Angela Lamprecht, Veröffentlichung honorarfrei
CampusVäre_Bild4_by Angela Lamprecht
2 362 x 1 573 © CampusVäre, Angela Lamprecht, Veröffentlichung honorarfrei