Wien, 22. September 2026 – Vom AI Act über Prompting bis zu neuen Rollen im Unternehmen: Das Institute for AI unterstützt Organisationen mit einem modularen Corporate-Learning-Ansatz dabei, ihre KI-Kompetenzen Schritt für Schritt aufzubauen und nachhaltig zu verankern. Durch die vermehrte KI-Nutzung in Arbeitsprozessen wächst auch der Weiterbildungsbedarf in Unternehmen. Statt punktueller Schulungen braucht es aber Lernmodelle, die mit den Anforderungen der Unternehmen mitwachsen. Das Institute of AI setzt daher auf den Ansatz „Educational Stacking“: Kompetenzen können modular aufgebaut, in der Praxis eingesetzt und gezielt erweitert werden.
„KI verändert sich zu schnell für starre Schulungspläne. Viel wichtiger ist, ein solides Fundament zu schaffen und darauf jene Kompetenzen aufzubauen, die sich aus der tatsächlichen Anwendung ergeben“, erklärt Florentina Zach, Gründerin des Institute for AI. „Genau das verstehen wir unter Educational Stacking: Lernen wird nicht als einmalige Maßnahme gedacht, sondern als laufender Entwicklungsprozess.“
Vom KI-Basiswissen zur Lernarchitektur
Am Anfang stehen je nach Organisation beispielsweise Grundlagen zum EU AI Act, KI-Basics oder der professionelle Umgang mit Prompting. Sobald Mitarbeitende KI im Arbeitsalltag einsetzen, werden die weiteren Anforderungen sichtbar: Welche vertiefenden Kompetenzen benötigen einzelne Teams? Welche neuen Rollen entstehen? Wer übernimmt Verantwortung für KI-Anwendungen? Und welches Wissen muss langfristig in der Organisation verankert werden?
Darauf aufbauend entwickelt das Institute for AI gemeinsam mit den Unternehmen eine individuelle Lernarchitektur. On-Demand-Inhalte werden mit Live-Online-Formaten kombiniert und berücksichtigen so unterschiedliche Zielgruppen, Wissensstände und zeitliche Anforderungen. Der Ansatz geht damit über klassische Weiterbildung hinaus. Qualifizierung wird zum Bestandteil der Organisationsentwicklung: Neben fachlichen KI-Kompetenzen stehen zunehmend neue Rollen, Verantwortlichkeiten, Governance-Fragen und der strukturierte Wissenstransfer im Mittelpunkt.
Zertifizierung schafft nachvollziehbare Standards
Ein wesentlicher Bestandteil des Corporate-Learning-Konzepts ist die Verbindung von praxisnaher Weiterbildung und Zertifizierung. Gemeinsam mit Quality Austria wurden dafür entsprechende Qualitätsstandards etabliert. Bereits über 500 Teilnehmer*innen aus verschiedenen Branchen haben die Programme des Institute for AI absolviert. Die Personenzertifizierungen erfolgen nach EN ISO/IEC 17024 und sind international anerkannt. Damit erhalten Mitarbeitende einen unabhängigen, personenbezogenen Kompetenznachweis – und Unternehmen einen nachvollziehbaren Qualitätsstandard für den systematischen Aufbau von KI-Kompetenz.
„Gerade beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz wird es für Unternehmen immer wichtiger, Wissen und Fähigkeiten nicht nur zu vermitteln, sondern auch nachvollziehbar und unabhängig nachzuweisen. Ein Weg, diesen Nachweis zu erbringen, sind Personenzertifikate auf Basis der EN ISO/IEC 17024, eines international anerkannten Qualitätsrahmens. Diese machen individuelle Kompetenz nicht nur sichtbar, sondern unterstützen Organisationen dabei, die erforderlichen Fähigkeiten im Umgang mit KI strukturiert, evidenzbasiert und substanziell aufzubauen.“, so Elisabeth Hofstätter-Kollarich, Prokuristin & Head of Training Quality Austria.
Corporate Learning funktioniert in Unternehmen – und darüber hinaus
Wie unterschiedlich solche Lernarchitekturen eingesetzt werden können, zeigen bestehende Kooperationen. So arbeitet MODAL als Bildungsinstitut für die Raiffeisenbanken in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland bereits intensiv mit dem Corporate-Learning-Konzept des Institute for AI.
„KI-Kompetenz lässt sich in einer Organisation nicht mit einer einzelnen Schulung aufbauen. Entscheidend ist, Mitarbeitende mit unterschiedlichen Vorkenntnissen und Aufgaben dort abzuholen, wo sie stehen, und Lernen langfristig in den Arbeitsalltag zu integrieren. Der modulare Corporate-Learning-Ansatz des Institute for AI ermöglicht uns genau das: Wir können KI-Kompetenzen bedarfsgerecht aufbauen, laufend weiterentwickeln und gleichzeitig einen gemeinsamen Qualitätsstandard schaffen“, so Wolfgang Pfeiler, Geschäftsführer Modal Bildung.
Dass der Ansatz nicht auf einzelne Unternehmen beschränkt ist, zeigt auch die LEADER-Region Waldviertler Wohlviertel: Mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union können 18 Gemeinden im Rahmen eines Projektes von der KI Schulung und der Zertifizierung profitieren. Damit lässt sich das modulare Lernmodell auch auf heterogene Zielgruppen und organisationsübergreifende Strukturen übertragen. „Die Weiterbildung wird dabei nicht nur auf die spezifischen Anforderungen der Gemeinden zugeschnitten, sondern enthält auch die Erarbeitung einer individuellen Gemeinderichtlinie und trägt damit zum langfristigen Nutzen bei“, freut sich Verena Manhart, Geschäftsführerin der LEADER Region, über das gemeinsam konzipierte Angebot.
„Die entscheidende Frage lautet nicht mehr: Welche KI-Schulung buchen wir? Sondern: Wie schaffen wir eine Organisation, die mit der technologischen Entwicklung mitlernen kann?“, sagt Zach. „Educational Stacking verbindet Qualifizierung, Zertifizierung und Organisationsentwicklung. So entsteht aus einzelnen Lernschritten langfristig echte KI-Kompetenz.“
Über das Institute for AI
Das Institute for AI unterstützt Unternehmen und Organisationen dabei, KI-Kompetenzen systematisch aufzubauen und nachhaltig zu verankern. Mit einem modularen Corporate-Learning-Ansatz verbindet das Institut praxisnahe Weiterbildung, Zertifizierung und Organisationsentwicklung. Die Programme reichen von KI-Basiswissen, EU AI Act und Prompting bis hin zu vertiefenden Kompetenzen, neuen Rollen und Governance-Fragen und werden auf die jeweiligen Anforderungen der Organisation zugeschnitten.
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