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Wien, im September 2026 – Wenn es im Herbst und Winter schon am frühen Abend dunkel wird, steigt auch das Einbruchsrisiko. Unbeleuchtete Fenster oder dauerhaft geschlossene Rollläden wirken schnell wie eine Einladung an ungebetene Gäste. Richtig eingesetzt kann außenliegender Sonnenschutz hier den Zugang mechanisch erschweren und dazu beitragen, Anwesenheit zu signalisieren. Die Expert*innen des Bundesverbandes Sonnenschutztechnik (BVST) wissen, worauf es dabei ankommt – und welche zusätzlichen Vorteile Rollläden für Energieeffizienz und Privatsphäre bieten.

Schwachstelle Nummer eins in Sicherheitsfragen rund ums Haus sind Fenster und Türen – und oft auch die Unbedachtheit der Bewohner*innen. Ein gekipptes oder ungesichertes Fenster lädt regelrecht zum Einbruch ein. Genau hier setzt außenliegender Sonnenschutz an und wirkt gleich auf zwei Ebenen – mechanisch und psychologisch.

Mechanischer Schutz beginnt beim Gesamtsystem
Ein stabiler Rollladen kann den Zugang über Fenster und Türen zusätzlich erschweren. Hochschiebe- und Aufhebesicherungen verhindern, dass der Rollladenpanzer einfach von außen nach oben gedrückt wird. Darüber hinaus sorgen sie bei Manipulationsversuchen für laute Geräusche. Stabile Führungsschienen, verstärkte Endleisten und zusätzliche Verriegelungs- oder Arretier-Elemente erhöhen den Widerstand zusätzlich. Entscheidend dabei ist die Konstruktion des gesamten Systems und eine fachgerechte Montage. Für ausdrücklich einbruchhemmende Produkte sind entsprechende Widerstandsklassen und Prüfungen relevant. Wer gezielt in Einbruchschutz investieren möchte, sollte daher auf geprüfte Systeme achten und sich beraten lassen, welche Sicherheitsklasse für das jeweilige Gebäude sinnvoll ist.
„Rollläden ersetzen weder sichere Fenster noch Türen, können den Einbruchschutz aber sinnvoll ergänzen“, sagt DI Fuad Salic, Sprecher des Bundesverbandes Sonnenschutztechnik. „Je mehr Zeit und Aufwand ein Einbruchsversuch verursacht und je größer das Risiko ist, dabei Lärm zu machen, desto unattraktiver wird das Objekt.“

Automatisierung macht Abwesenheit unsichtbar
Gerade in der dunklen Jahreszeit ist von außen oft schnell erkennbar, ob jemand zu Hause ist. Auch Rollläden, die tagsüber permanent geschlossen bleiben, können Abwesenheit signalisieren. Mit automatisiertem Sonnenschutz lässt sich das vermeiden. Zeitsteuerungen öffnen und schließen die Rollläden zu festgelegten, aber variierenden Zeiten, Dämmerungssensoren reagieren auf die tatsächlichen Lichtverhältnisse. Smart-Home-Systeme können darüber hinaus Sonnenstand, Anwesenheit oder eine Alarmanlage berücksichtigen. Gemeinsam mit einer automatisierten Beleuchtung entsteht so ein deutlich natürlicherer Eindruck von Anwesenheit.
Sinnvoll ist eine Steuerung, die sich am üblichen Tagesablauf der Bewohner*innen orientiert und nicht jeden Tag exakt demselben Muster folgt.
„Automatisierter Sonnenschutz macht ein Zuhause deutlich schwerer einschätzbar“, erklärt DI Fuad Salic. „Wer Zeitsteuerung, Dämmerungssensor und Anwesenheitssimulation klug kombiniert, sorgt dafür, dass ein Haus auch bei Abwesenheit bewohnt wirkt.“

Mehr Sicherheit, weniger Wärmeverlust und mehr Privatsphäre
Rollläden erfüllen neben ihrer Funktion im Sicherheitskonzept weitere Aufgaben. Geschlossen können sie den Wärmeverlust über das Fenster je nach Fenster- und Einbauart verringern. Damit reduzieren sie im Winter Wärmeverluste und schützen im Sommer vor Überhitzung. Das steigert deutlich den Wohnkomfort und senkt gleichzeitig spürbar die Energiekosten. Zudem verhindern sie unerwünschte Einblicke und schaffen mehr Privatsphäre.
Intelligente Steuerung reagiert auf Wetterereignisse. Sensoren sorgen etwa dafür, dass Sonnenschutzanlagen bei starkem Wind rechtzeitig in eine sichere Position gefahren werden und so vor möglichen Schäden geschützt sind.
Wer neu baut, sollte Fenster, Rollladen, Antrieb und Steuerung möglichst von Beginn an gemeinsam planen. Doch auch im Bestand lassen sich viele Komponenten nachrüsten – etwa mit Hochschiebesicherungen, Motorisierung oder automatisierter Steuerung. Solarbetriebene Motoren ermöglichen dies auch ohne aufwendige Stemmarbeiten und zusätzliche Verkabelung.
Ein wirksames Sicherheitskonzept besteht aus gesicherten Fenstern und Türen, geeigneten und fachgerecht montiertem Sonnenschutz sowie einer sinnvoll konfigurierten Automatisierung. Bei vernetzten Systemen gehört auch die digitale Sicherheit dazu – etwa durch verschlüsselte Kommunikation, regelmäßige Sicherheitsupdates, individuelle Passwörter und, sofern verfügbar, Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Die Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Sonnenschutztechnik und der Fachhandel beraten bei Auswahl, Planung und Nachrüstung. Denn erst wenn die einzelnen Komponenten aufeinander abgestimmt sind, kann außenliegender Sonnenschutz seine Vorteile bei Sicherheit, Energieeffizienz und Wohnkomfort bestmöglich ausspielen.
Über den Bundesverband Sonnenschutztechnik
Der Bundesverband Sonnenschutztechnik ist der Dachverband der österreichischen Sonnenschutzindustrie. Kooperationspartner sind u. a. klimaaktiv, Österreichisches Institut für Baubiologie und -ökologie (IBO), Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT), Dienstleister Energieeffizienz und Contracting Austria (DECA), Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich, Plattform Innovative Gebäude Österreich und Lichttechnische Gesellschaft Österreichs (LTG).
Der Verband repräsentiert 19 Mitgliedsbetriebe mit insgesamt über 1.500 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Er sichert mit einer Wertschöpfung von ca. 800 Mio. Euro an die 10.000 heimische Arbeitsplätze vor allem im gewerblichen Bereich.
Der BVST ist Gründungsmitglied des Europäischen Dachverbandes ES-SO (European Solar Shading Organization), zu dem 27 Mitgliedsverbände zählen. Verbandsweit ermöglichen alle mit Sonnenschutz verbundenen Leistungen (bis hin zu Montage und Serviceleistungen) Arbeitsstellen für 400.000 Angestellte und Arbeiter, die einen Gesamtumsatz von ca. 15 Milliarden Euro erwirtschaften. www.bvst.at

Kontakt

BVST Fesel

Pressestelle des Bundesverbandes Sonnenschutztechnik
ikp Wien GmbH
Eva Fesel
Kirchengasse 7/18, 1070 Wien
Tel. 01 524 77 90-31
Mail: eva.fesel@ikp.at
www.ikp.at

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