Dornbirn. Vier Tage der offenen Tore, von 1. bis 4. Oktober 2026, ist die CampusVäre in Dornbirn der Treffpunkt für alle. Denn im Zuge des FEZ26, des Festivals zur Eröffnung der Zukunft, werden Führungen durch die Hallen, Ausstellungseröffnung, Gespräche, die längste kulinarische Tafel Vorarlbergs, Workshops sowie ein offenes Bastel-Atelier für Kinder geboten – die meisten Veranstaltungen sind kostenlos.
Die „Special Edition“: Vier Tage der offenen Tore und Festivalstimmung – das verspricht die CampusVäre mit dem FEZ26, das am 1. Oktober startet. Das Programm dazu beginnt mit der offiziellen Eröffnung der umgebauten Halle 4 durch Politik und Stakeholder. Die breite Öffentlichkeit ist herzlich dazu eingeladen: „Mit den Tagen der offenen Tore zeigen wir, wie Quartiersentwicklung live funktioniert. Denn die CampusVäre ist mitten in Dornbirn ein lebendiges Zentrum für Kreativwirtschaft, Innovation, Kunst, Kultur und Sport. Für jede und jeden ist etwas dabei. Kulturinteressierte erleben eine Filmvorführung, einen Artistwalk und die ORF Lange Nacht der Museen in Halle 5, Österreichs größtem Atelier für Kunst und Kulturproduktion. Menschen aus Politik und Verwaltung in Vorarlberg diskutieren beim „Verwaltungsstammtisch“ mit der Kreativbehörde Regensburg und Pädagog:innen bekommen Workshops und Vorträge zu kreativen Prozessen. Familien sind am Festival-Sonntag herzlichst eingeladen: Während die Kinder kostenlos töpfern und basteln, können sich Eltern in Ruhe die CampusVäre anschauen oder an der Festival-Bar treffen. Außerdem gibt es Führungen durch die Hallen – unter anderem mit einem Blick in Vorarlbergs größte Padelhalle, eine Ausstellungseröffnung und die längste kulinarische Tafel Vorarlbergs. Die meisten Veranstaltungen sind kostenfrei“, erklärt Bettina Steindl, Geschäftsführerin und Kuratorin der CampusVäre.
Eröffnung der Zukunft
Den Auftakt bildet am Donnerstag, den 1. Oktober, um 14 Uhr die feierliche Eröffnung der Halle 4, mit Landeshauptmann Markus Wallner, Bürgermeister Markus Fäßler, Landesrat Marco Tittler, der WISTO, WKV, dem Architekturbüro Johannes Kaufmann & Partner (JK&P), der Kreativbehörde Regensburg sowie der breiten Öffentlichkeit. Im Anschluss daran eröffnet die CampusVäre die Ausstellung „rAusnahmezustand“ im designforum Vorarlberg: Das Rampengespräch dazu bringt Perspektiven aus Design, Kuration, Institution und regionaler, handwerklicher Entwicklung zusammen und fragt, wie Reuse und Redesign in attraktive wirtschaftliche Systeme überführt werden können. Antworten dazu geben unter anderem Georg Milde, Staatspreis Design Preisträger und Produktdesigner, Margarita Köhl, Fachbereichsleiterin Gestaltung an der Fachhochschule Vorarlberg sowie designaustria-Geschäftsführerin Elli Schindler und Bettina Steindl.
Kurioses und Schönes
Wer immer schon wissen wollte, wie es im Keller, auf dem Dach oder in den langen Schächten der ehemaligen Industriehallen von F.M. Hämmerle aussieht, für diejenigen bieten sich die Führungen durch die Hallen an. „Wo rauscht der Müllerbach, wo sitzt der Feuervogel, wohin führt dieser Gang und was steckt auf dem Dach der CampusVäre“ beantworten unter anderem die Architekten von JK&P sowie „Urgestein“ Peter Gstir. Sie liefern einen tiefen Einblick in die Themen Industriekultur, Architektur, Kreativwirtschaft, Handwerk, Kurioses und Schönes.
Gefeierte Stadtverwaltung
Vorbild CampusVäre. Seit Jahren beraten und begleiten sich die Stadt Regensburg und die CampusVäre in Fragen von Quartiersentwicklung, Bauen im Bestand und Ansiedlung von Kreativwirtschaft als Zukunftsmodell. Wie es die Stadt Regensburg schafft, mit Leerstand umzugehen oder Problemzonen zu beleben, erzählen Dr. Georg Barfuß, deren Wirtschafts-, Wissenschafts- und Finanzreferent sowie Sebastian Knopp, Leiter der inzwischen legendären Kreativbehörde Regensburg. Die beiden nehmen am 2. Oktober gemeinsam mit Christina Marent, Vorständin der Wirtschaftsabteilung des Landes Vorarlberg, WKV-Direktor Julian Fäßler, Bürgermeister Dieter Egger und Bettina Steindl, Geschäftsführerin CampusVäre, Platz am „Verwaltungsstammtisch“. Sie diskutieren wie eine öffentliche Verwaltung gelingt, die Innovation ermöglicht, statt sie auszubremsen. „Die Kreativbehörde Regensburg macht vieles anders: Sie nutzt ‚design thinking‘ für Stadtprobleme, arbeitet wie ein Start-up in flachen Hierarchien. Alle Menschen aus Verwaltung und Politik und interessierte Mitgestaltende laden wir zu diesem Programmhighlight ein“, sagt Bettina Steindl.
Anlass des FEZ26 ist unter anderem die Eröffnung der Halle 4. Nach rund 1,5 Jahren Umbauzeit bietet sie nun auf 2.000 Quadratmetern 21 mietbare Büroeinheiten, Arbeitsräume und Studios in unterschiedlichen Größen sowie flexible Veranstaltungs- und Workshopbereiche, Gastronomie und ein begrüntes Atrium Platz für weitere 150 Menschen und Unternehmen. Mit über 70 Veranstaltungen und mehr als 5.000 Besuchende im Jahr ist die CampusVäre schon heute ein lebendiger Ort für alle, der entscheidende Impulse für die Wirtschaft setzt. Der Eintritt ist bei den meisten Veranstaltungen frei. Das gesamte FEZ26-Programm gibt es unter www.c-i-v.at.
Liebe:r Medienschaffende, wir freuen uns über Anfragen für Interviews mit den Sprechenden, Akteuren, Künstler:innen und Partner:innen des FEZ26 und natürlich über Besuche einer oder mehrerer Veranstaltungen. Anmeldungen gerne unter hello@c-i-v.at
Kooperationspartner:innen
Land Vorarlberg, Stadt Dornbirn, WISTO, WKÖ, Wirtschaftskammer Vorarlberg, Johannes Kaufmann & Partner (JK&P), Kreativbehörde Regensburg, designforum Vorarlberg, designaustria, Fachhochschule Vorarlberg (FHV), FHNW Basel, Studio Designreserve, CASETTE, Jodok Batlogg, 64 Felder
Weitere Informationen und Bildmaterialien:
https://c-i-v.at/de/presse-downloads
Über die CampusVäre
Die CampusVäre ist eine „Werkstatt zur Entwicklung der Zukunft“ am Campus V in Dornbirn. 12.000 qm ehemals leerstehende Industriehallen transformieren sich in einen pulsierenden Standort für Kreativwirtschaft und Innovation für Kreative, innovative Wirtschaftstreibende und Künstler:innen. Das designforum Vorarlberg, Halle 5 – Ateliers und Werkstätten für Kunst und Kulturproduktion, PAV – Präzisionstechnik Austria sowie Westösterreichs einziges Materialteillager sind hier untergebracht. Bis Ende 2026 folgen eine Padel Tennis Anlage und eine private Bierbrauerei. Mit dem Umbau von Halle 4 wurde Raum für 150 weitere Menschen und Unternehmen geschaffen. Die CampusVäre ist damit Westösterreichs größtes Zentrum für Innovation, Kreativwirtschaft, Kunst und Kultur. Die Stadt Dornbirn als Eigentümerin und Bauherrin sowie das Land Vorarlberg und die Wirtschaftskammer Vorarlberg ermöglichen diese Entwicklung maßgeblich. So setzt die öffentliche Hand mit der CampusVäre ein starkes Zeichen für die (Kreativ)Wirtschaft im Land – als Impuls für Wirtschaft, Gesellschaft, Stadt- und Regionalentwicklung.