IKP
26.11.2020

Borealis erzielt Fortschritte auf dem Weg zum „Goal Zero“ mit maßgeschneiderter Abwasserreinigungsanlage auf dem neuesten Stand der Technik in Schwechat, Österreich

Interior view of the filter system with the two filter stages in Schwechat__(c)Borealis

Innenansicht der Filteranlage mit den beiden Filterstufen am Borealis Standort in Schwechat.

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  • Investition von EUR 6 Millionen in neuartige Filteranlage am Produktionsstandort in Schwechat, Österreich, reduziert das Risiko von Kunststoffverlusten weiter
  • Kooperation hilft bei der Einrichtung einer individualisierten mehrstufigen Filteranlage
  • Filteranlage nutzt beste verfügbare Technik und ist nun vollständig betriebsbereit
Borealis gibt bekannt, dass die auf den neuesten Stand der Technik gebrachte Abwasserreinigungsanlage am integrierten Produktionsstandort in Schwechat, Österreich, nun vollständig betriebsbereit ist. Erfolgreiche Tests der fortschrittlichen, mehrstufigen Anlage, die im November 2019 installiert wurde, zeigen, dass sie die Risiken unbeabsichtigter Kunststoffverluste nun noch effektiver als zuvor senkt. So setzt das Unternehmen einen weiteren Schritt in seiner „Goal Zero“-Strategie, die je nach Bereich die Ziele „Null Unfälle“ oder „Null Emissionen“ (und in diesem Fall „Null Kunststoffverlust“) verfolgt. Borealis investierte rund EUR 6 Millionen in die spezifisch konzipierte Filteranlage, die das Ergebnis einer umfassenden und produktiven Zusammenarbeit mit österreichischen Universitäten und Technologieanbietern ist.

Neue Filteranlage nutzt beste Technik  
Als verantwortungsbewusstes Unternehmen hat sich Borealis dazu verpflichtet, die Nachhaltigkeit in seinen eigenen Betrieben und entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu verbessern, indem es danach strebt, Kunststoffverluste gänzlich zu eliminieren.

Die neue Filteranlage in Schwechat ist das jüngste Beispiel konkreter Maßnahmen, die auf betrieblicher Ebene gesetzt werden, um das Ziel von null Kunststoffverlusten („Zero Pellet Loss“ – eine Initiative der Kunststoffindustrie, um Verluste von Kunststoff-Rohstoff durch Optimierungsprozesse und breit angelegte Informationskampagnen zu minimieren) zu erreichen. Regelmäßige interne Kontrollen der Abwasserströme stellen sicher, dass die Emissionen stets innerhalb der strengen gesetzlichen Grenzwerte bleiben.

Borealis‘ Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Wien (TU Wien) und der Technischen Universität Graz (TU Graz) machte wesentliche Fortschritte im Rahmen der Weiterentwicklung der Abwasserreinigungsanlage in Schwechat möglich. Da zu Beginn des Projekts festgestellt wurde, dass es keine Standardlösungen gibt, die eine bessere Performance als die bestehenden Anlagen liefern, arbeiteten Borealis‘ Techniker eng mit Wissenschaftlern dieser Universitäten zusammen, um neuartige Wege zur Messung des Kunststoffgehalts im Wasser zu finden. In der Folge wurden neue Systeme entwickelt, um derartiges Material aus dem Abwasser zu entfernen.

Die Ende 2019 am Standort Schwechat installierte, spezifisch entwickelte Filterinfrastruktur umfasst zwei separate Filtersysteme zur mehrstufigen Reinigung von belastetem Wasser. Das neuartige System ist in der Lage, ein breites Spektrum an Partikelgrößen, von einigen Millimetern bis zu extrem kleinen Teilchen der unlöslichen Feststoffe im niedrigen Mikrometerbereich, zu filtern. Die Anlagen sind den bestehenden Abscheidern nachgelagert und fungieren als zusätzliche Sicherheitsbarriere. Eine Studie der TU Wien bestätigt, dass durch das Filtersystem wesentliche Fortschritte gemacht wurden, was die Reinheit des Abwassers anbelangt.

„Die Reinigungskapazitäten, die wir in Schwechat hatten, waren bereits vorher gut, aber das aufgerüstete System ist in puncto Komplexität und Leistungsfähigkeit in Europas Kunststoffindustrie einzigartig“, erklärt Borealis‘ Vorstandsvorsitzender Alfred Stern. „Die Entwicklung von Innovationen für ein nachhaltigeres Leben gemeinsam mit unseren Partnern aus der Wissenschaft sowie bedeutende Investitionen in derartige Upgrades steigern unsere „Operational Excellence“. Wir haben vor, unsere Verpflichtung zur Reduzierung der Kunststoffverluste einzuhalten, um unser „Goal Zero“ – Null Verluste-Ziel – zu erreichen.“

Neben den betrieblichen Maßnahmen umfasst Borealis‘ „Zero Pellet Loss“-Initiative eine breite Palette an Aktivitäten innerhalb der Branche. Borealis war einer der ersten Unterzeichner von Operation Clean Sweep® (OCS), einem internationalen Programm, das von der Society of the Plastics Industry und dem American Chemistry Council ins Leben gerufen wurde. In Europa wird dieses Programm von PlasticsEurope koordiniert. Im Jahr 2019 leistete Borealis einen Beitrag zum Entwurf strenger neuer Bestimmungen. In Österreich ist Borealis ein Partner des „Zero Pellet Loss“-Pakts, der ähnliche Ziele wie das OCS-Programm verfolgt.

ENDE

Diese Medieninformation ist in deutscher und englischer Sprache verfügbar. Die einzelnen Sprachversionen finden Sie hier.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Virginia Mesicek
Senior Manager, External Communications
Tel.: +43 1 22 400 772 (Wien, Österreich)
E-Mail: Virginia.Mesicek@borealisgroup.com

Über Borealis
Borealis ist einer der global führenden Anbieter fortschrittlicher und kreislauforientierter Polyolefinlösungen und europäischer Marktführer in den Bereichen Basischemikalien, Pflanzennährstoffe und mechanisches Recycling von Kunststoffen. Wir nutzen unsere Expertise im Zusammenhang mit Polymeren und unsere jahrzehntelange Erfahrung, um innovative und kreislauforientierte Materiallösungen mit Mehrwert für Schlüsselindustrien zu liefern. Wir entwickeln stets Neues, um unser Leben noch nachhaltiger zu machen. Wir bauen auf unser Bekenntnis zur Sicherheit, auf unsere Mitarbeiter und auf Exzellenz, während wir den Umstieg auf eine Kreislaufwirtschaft beschleunigen und unseren geographischen Fußabdruck erweitern.
Borealis hat seine Konzernzentrale in Wien, Österreich, und beschäftigt rund 6.900 Mitarbeiter in mehr als 120 Ländern. Im Jahr 2019 erwirtschaftete Borealis Umsatzerlöse von EUR 8,1 Milliarden und einen Nettogewinn von EUR 872 Millionen. Borealis steht zu 75 % im Eigentum der OMV, einem integrierten, internationalen Erdgasunternehmen mit Sitz in Österreich, sowie zu 25 % im Eigentum einer Beteiligungsgesellschaft von Mubadala, mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Gemeinsam mit zwei wichtigen Joint Ventures – Borouge (mit der Abu Dhabi National Oil Company, ADNOC, in den Vereinigten Arabischen Emiraten) und Baystar™ (mit Total, in den USA), liefert Borealis Produkte und Dienstleistungen für Kunden auf der ganzen Welt.
www.borealisgroup.com | www.borealiseverminds.com

Borealis in Schwechat:
Am Standort Schwechat werden ausschließlich Polyolefine erzeugt. Polyolefine sind Kunststoff-Rohstoffe, die in einem bestimmten Temperaturbereich schmelz- und anschließend verformbar sind. Rund eine Million Tonnen Polyolefine werden von Borealis am Standort Schwechat jährlich erzeugt, das Werk ist somit eine der modernsten und bedeutendsten Kunststoffproduktionsstätten Europas. Insgesamt sind rund 500 Mitarbeiter in den Bereichen Produktion, Gesundheit, Sicherheit & Umwelt, Instandhaltung, Einkauf, Finanzen & Controlling, Qualitätskontrolle, Logistik, IT und Personal am Standort Schwechat beschäftigt.
www.borealisgroup.com/schwechat
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Bilder

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Borealis Employee checking the plant data__(c)Borealis
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Filter building and retention basin in Schwechat__(c)Borealis
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Innenansicht der Filteranlage mit den beiden Filterstufen am Borealis Standort in Schwechat.

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