Bremerhaven/Wien, 12.2.2026 – Die FRoSTA AG verzeichnet im Jahr 2025 ein Umsatzwachstum von 6,8 % auf 682 mEUR. Die Marke FRoSTA wuchs auch im Jahr 2025 stark um 15,7 % und war mit einer Umsatzsteigerung von 52,5 mEUR der wesentliche Treiber des Konzernwachstums.
Der Konzernjahresüberschuss bewegt sich mit einem Ergebnis von 37,0 mEUR (Vorjahr 42,0 mEUR) und mit 5,4 % (Vorjahr 6,6%) vom Umsatz innerhalb der prognostizierten Erwartungen. Grund für den Rückgang gegenüber dem Vorjahr sind die weiterhin sehr volatilen Materialkosten, hohe Tarifabschlüsse und Initiativen zur Erweiterung der Produktions- und Logistikkapazitäten – hierzu zählen insbesondere der Aufbau zusätzlicher Produktionsschichten sowie Wochenendproduktionen, einschließlich der Einstellung und Schulung zusätzlichen Produktionspersonals.
Die Marke FRoSTA sorgt für Schwung in der Tiefkühltruhe
Die Marke FRoSTA wächst in den großen Märkten Deutschland, Italien und Polen 2025 erneut im Absatz weiter deutlich stärker als der Markttrend um +13,7 % (TK Total exkl. Eis +1,5 %). Bei Gerichten – hier ist FRoSTA Marktführer – sogar um +19,8 % (Quelle: YTD Dez 2025 AC Nielsen Deutschland/Polen & Circana Italien LEH). „Dass die Marke FRoSTA 2025 erneut so deutlich stärker wächst als der Markt ist ein toller Erfolg für uns alle. Inzwischen sind unter den zehn meistverkauften Tiefkühlgerichten in Deutschland neun FRoSTA Gerichte. Es scheint den Menschen gut zu schmecken, was wir kochen!” freut sich Felix Ahlers, Vorstandsvorsitzender der FRoSTA AG.
Laut einer Untersuchung des Statistischen Bundesamtes vom 14. Januar 2026 ist die Produktion von Fertiggerichten insgesamt, also über alle Kategorien, in den letzten 5 Jahren um 25,6 % gestiegen. Im selben Zeitraum ist FRoSTA um etwa 100 % gewachsen. Dazu Hinnerk Ehlers, Vorstand Marketing und Vertrieb: „Auch dies beweist, dass wir auf dem richtigen Weg sind und die Menschen unseren Qualitätsansatz honorieren.“
Starkes Absatz-Plus in Österreich
Während der österreichische Tiefkühlmarkt insgesamt auf der Stelle tritt, schwimmt FRoSTA kräftig gegen den Strom: 711.000 verkaufte Produkte in 2025 bedeuten ein Plus von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „In anschaulichen Zahlen: Das entspricht der Einwohnerzahl von Graz, Linz, Salzburg und St. Pölten zusammen – oder anders formuliert: Wir haben theoretisch jede dieser Städte einmal komplett verköstigt“, freut sich Christian Szuchy, Country Manager FRoSTA Österreich und Schweiz. Die Nielsen-Daten bestätigen: Tiefkühlmahlzeiten ohne Zusatzstoffe sind keine Nische mehr, sondern Mainstream.
Bei den Pfannengerichten konnte der Absatz sogar um 36 Prozent, beim Fischstäbchen-Sortiment um ganze 138 Prozent gesteigert werden. „Mit unseren Pfannengerichten schwimmen wir kräftig gegen die negative Trend-Welle, denn bei tiefgekühlten Fertigmahlzeiten gab es über alle Anbieter hinweg gesehen laut Nielsen-Report ein leichtes Minus.“ Die Verkaufs-Hitparade führt die Paella an, gefolgt von der Rustikalen Hendlpfanne auf Platz zwei und Tagliatelle Wildlachs auf drei. Die Fischstäbchen verpassten das Siegerpodest nur knapp. Klassiker wie Rahmgeschnetzeltes, Bami Goreng und Nasi Goreng hielten ihre Spitzenpositionen im Umsatzranking.
Reinheitsgebot erobert österreichische Küchen
FRoSTA erreichte 2025 eine 39-prozentige Steigerung bei der Penetration und ist nun in den Tiefkühltruhen von ca. 190.000 Käuferhaushalten heimisch – Christian Szuchy rechnet vor: „Man könnte sich auch vorstellen, unsere Gerichte sind letztes Jahr fast in jeder zehnten Küche Wiens zubereitet worden, und zwar mehrmals.“ Zurückzuführen sind die erfreulichen Zahlen einerseits auf einen klaren Trend hin zu Fertigmahlzeiten ohne jegliche Zusatzstoffe oder Aromen. Laut einer repräsentativen Marktforschung aus dem Herbst 2025 finden acht von zehn Österreicher*innen den Verzicht auf Zusatzstoffe wie Farbstoffe, Aromen, Geschmacksverstärker, E-Nummern oder Emulgatoren in TK-Mahlzeiten (sehr) wichtig. „Genau das Versprechen, das unser Reinheitsgebot einlöst“, kommentiert Szuchy. Andererseits haben Bekanntheit und Sympathiewerte durch eine Werbekampagne mit Fokus auf Bewegtbild einen Push erhalten und die Verfügbarkeit konnte hinaufgeschraubt werden – eine Strategie, die auch 2026 weiter vorangetrieben wird.
„Wir wollen für ganz Österreich da sein – denn seit kurzem sind wir zusätzlich zu unseren langfristigen Top-Partnern Billa, Billa Plus, M-Preis, Sutterlüty und Gurkerl.at nun auch in den Truhen von Spar, Interspar und Eurospar zu finden. Für heuer ist unser Ziel, noch bekannter zu werden – denn wer einmal ein FRoSTA-Gericht kostet, kauft es in den allermeisten Fällen wieder“, so Szuchy. „Was weitere Pläne betrifft, können wir verraten: Wir arbeiten an einem weiteren Konzept für unser Sortiment – man darf gespannt sein!“
forsa-Umfrage: Verbraucher spüren „Skimpflation“ – FRoSTA hält dagegen
Eine aktuelle, repräsentative forsa-Umfrage (Januar 2026) im Auftrag von FRoSTA zeigt: Das Thema „Skimpflation“ ist bei den Menschen angekommen. Fast jeder zweite (46 % der Befragten) nimmt einen Qualitätsrückgang bei verarbeiteten Lebensmitteln in den letzten drei Jahren wahr. Die Skepsis gegenüber Fertiggerichten ist besonders hoch: Zwei Drittel der Befragten sorgen sich wegen künstlicher Zusätze, und drei Viertel kaufen sie selten oder gar nicht, weil der Geschmack nicht an „Selbstgekochtes“ heranreicht.
FRoSTA steuert bewusst gegen diesen Trend und investiert in gute Zutaten, statt sie zu ersetzen. So nimmt FRoSTA beispielsweise ganze Pecorino-Laibe aus Italien, die frisch gerieben werden, obwohl diese viermal teurer sind als industrieller Schmelzkäse. Auch bei frischer Milch akzeptiert FRoSTA den doppelten Preis im Vergleich zu Milchpulver.
Für Felix Ahlers ist die forsa-Studie eine Bestätigung dieses kompromisslosen Weges: „Als gelernter Koch weiß ich: Gute Lebensmittel entstehen nur aus guten Zutaten. Wir hätten viele Möglichkeiten, Kosten zu senken, aber das ginge zu Lasten des Geschmacks. Wir machen das Gegenteil und sparen nicht an der Zutat“, so Ahlers. „Die Forsa-Ergebnisse zeigen deutlich: Die Menschen haben ein gutes Gespür für Qualität. Sie greifen gezielt nach Alternativen, die ohne Zusatzstoffe und Aromen auskommen und wie selbstgekocht schmecken.“
Ausblick
Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, eine gleichbleibende Dividende von 2,40 EUR je Aktie (2024: 2,40 EUR je Aktie) zu beschließen. Für 2026 erwartet der Vorstand ein Umsatzwachstum von 4 % bis 9 % und einen Konzernjahresüberschuss zwischen 4 % und 8 % vom Umsatz.
Der Jahresabschluss steht ab 13. Februar 2026 auf der Internetseite der Gesellschaft (www.frosta-ag.com) zur Verfügung. Unseren Geschäftsbericht für das Jahr 20245 stellen wir Mitte März in elektronischer Fassung auf unserer Internetseite bereit.