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Wien, Mai 2026: Mit einem Jahresumsatz von 1,78 Milliarden Euro schloss die Druck- und Medienbranche 2025 das dritte Jahr in Folge mit einem Minus ab. Im Vergleich zu 2024 ist der Jahresumsatz um 3,7 Prozent gesunken. Mit der Kampagne “Print wirkt nachhaltig” möchte der Verband Druck Medien wieder mehr Lust auf Print machen.

Anfang 2025 hoffte die Druck- und Medienbranche auf eine Erholung der Wirtschaft und verzeichnete wieder eine stärkere Nachfrage. Doch die Erwartungen haben sich nicht erfüllt. Vor allem der Absatz in Österreich schwächelte neuerlich und ging um 4,8 Prozent zurück, während die Exporte sich mit einem moderaten Minus von 0,8 Prozent stabilisierten. Dennoch bleibt der Inlandsmarkt der wichtigste Abnehmer für Druck- und Medienprodukte. 71 Prozent des Gesamtvolumens wurden in Österreich erwirtschaftet.

2026 mit Print-Botschaft “Print wirkt nachhaltig”!
“Wir befinden uns nach wie vor in einer herausfordernden wirtschaftlichen Situation. Die Werbe- und Marketingbudgets sind in den letzten Jahren spürbar geschrumpft und damit auch die Ausgaben für Print”, sagt Peter Sodoma, Geschäftsführer des Verband Druck Medien. Deshalb hat der Verband Druck Medien die Kampagne “Print wirkt nachhaltig” gestartet. Sodoma betont die Bedeutung von Print im Werbemix: “Print ist doppelt nachhaltig. Es ist besonders aufmerksamkeitsstark und bleibt länger im Gedächtnis, und Print hat – richtig produziert – einen vergleichsweise geringen CO2 Fußabdruck.” Diese Fakten sind durch mehrere Studien belegt. Mit der Kampagne „Print wirkt nachhaltig“ sollen sie sichtbarer und greifbarer werden.

Ziel ist, ein Bewusstsein für einen nachhaltigen und bewussteren Medienkonsum zu schaffen. “Dass Print im Werbemix eine wichtige Rolle spielt, ist unbestritten. Das gilt aber auch für Online. In der Praxis sind die Unternehmen am erfolgreichsten, die Print und Digital am effektivsten kombinieren. Wir zeigen auf, wie Information nicht nur nachhaltig wirkt, sondern auch nachhaltig sein kann. Bei großen Daten und langen Lesezeiten hat Print eindeutig Vorteile – sowohl bei der Aufmerksamkeit als auch beim Treibhausgaspotenzial”, sagt Sodoma. Unterstützt wird die Kampagne von Austropapier, dem Verband der Zeitungen und Zeitschriften Österreich, vom Verband der Regionalmedien sowie zahlreichen Medienhäusern.

Ökobilanzstudie zeigt: Print ist umweltfreundlicher
Basis für die Print-Kampagne sind die Ergebnisse der Ökobilanzstudie des Ökoinstituts Freiburg, in der Werbung in Printmedien mit ihren digitalen Äquivalenten verglichen und nach dem international anerkannten Standard für Lebenszyklusanalysen gemäß DIN EN ISO 14040/14044 und 14067 ausgewertet wurden. Das Ergebnis: Printwerbung verursacht für alle betrachteten Werbeformate weniger CO2 als deren digitale Pendants. Konkret haben gedruckte Werbeprospekte mit 642 kg CO2-Emissionen einen fünffach geringeren CO2-Fußabdruck als Online-Werbeprospekte im PDF-Format (3.360 kg CO2). Bei Anzeigen in Tageszeitungen zeigt sich für die Print-Variante ebenfalls ein deutlicher, wenn auch weniger starker, Umweltvorteil (67 kg CO2e) gegenüber Online-Werbebannern (102 kg CO2).
Verband Druck Medien Österreich
Der Verband Druck Medien Österreich besteht seit 1872. Er ist die einzige umfassend kompetente und unabhängige Unternehmensvertretung für die grafische Branche in Österreich. Der Verband vertritt mehr als 200 Unternehmen vom Kleinbetrieb bis zum internationalen Konzern. International ist er in der FESPA organisiert. Präsident ist Gerald Watzal (Offset 5020 in Salzburg).

Kontakt

Verband Druck Medien Pressestelle

Pressestelle Verband Druck Medien Österreich
Mag. Katharina Scheyerer-Janda
T +43 699 11 88 23 16
E druckmedien@ikp.at

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