Die Hochwassersaison am Alpenrhein erstreckt sich üblicherweise von Mai bis Oktober. Um die Sicherheit der Dämme in dieser Zeit zu gewährleisten, wird jedes Frühjahr das hohe Gras im unteren Bereich der Dammaussenseiten zurückgeschnitten. Dadurch bleibt der landseitige Dammfuss im Hochwasserfall gut einsehbar. Auffälligkeiten wie Wasseraustritte oder Durchsickerungen können so frühzeitig festgestellt und notwendige Schutzmassnahmen rechtzeitig eingeleitet werden.
Von den Mäharbeiten betroffen sind Dammabschnitte in den Gemeindegebieten von Lustenau, Höchst, Hard, Fussach, Mäder, Koblach und Meiningen. Die Pflegearbeiten erfolgen im Rahmen des Unterhaltskonzepts der Rheinbauleitung Österreich gemeinsam mit dem Landesflussbauhof und den betroffenen Gemeinden.
Die Eingriffe werden auf das notwendige Mindestmass beschränkt. Vor Beginn der Arbeiten werden die betroffenen Bereiche gemeinsam mit einer ökologischen Fachperson begangen. Dabei wird – soweit möglich – auf ökologisch sensible Flächen und besondere Pflanzenbestände Rücksicht genommen. In einzelnen Abschnitten kann der Frühschnitt deshalb ausgesetzt werden. Die Rheinbauleitung Österreich bedankt sich bei den Anwohnerinnen und Anwohnern entlang der Rheindämme für ihr Verständnis und ihre Unterstützung im Interesse eines wirksamen Hochwasserschutzes.
Über die Internationale RheinregulierungMit dem Staatsvertrag von 1892 zwischen Österreich und der Schweiz wurde die Internationale Rheinregulierung (
www.rheinregulierung.org) gegründet. Seit 134 Jahren kümmert sie sich um den Hochwasserschutz am Alpenrhein zwischen der Illmündung und dem Bodensee.
Weitere Auskünfte: Internationale Rheinregulierung, Marlene Engler, Marketing & Kommunikation,
+41 (0)71 747 71 02,
marlene.engler@rheinregulierung.org