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Wien, im Jänner 2026 – Der Bundesverband Sonnenschutztechnik (BVST) begrüßt die Sanierungsoffensive 2026 der Bundesregierung als wichtigen Schritt für die thermische Erneuerung des österreichischen Gebäudebestands. Sonnenschutzsysteme werden in Kombination mit dem Fenstertausch mitgefördert – eine Chance, die bei geplanten Sanierungen unbedingt genutzt werden sollte. Denn außenliegender Sonnenschutz ist weit mehr als Hitzeschutz: Er ist ein zentraler Baustein für energieeffizientes und komfortables Wohnen.
Um die Weiterentwicklung der nationalen Sanierungsstrategie aktiv mitzugestalten, ist der BVST der Initiative RENOWAVE.AT als Mitglied beigetreten. Das Innovationslabor bringt führende Akteur*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand zusammen – darunter die Austrian Energy Agency, die TU Wien, die Universität Innsbruck, die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und zahlreiche Branchenverbände. Gemeinsam arbeiten sie nach dem Prinzip der Open Innovation an neuen technischen und organisatorischen Lösungen für klimaneutrale Gebäude- und Quartierssanierungen.
Mit dem ersten Sanierungsgipfel im Mai 2025, einer gemeinsamen Initiative von RENOWAVE.AT und zentralen Branchenpartnern, wurde der Grundstein für einen intensiven Austausch gelegt. Seitdem entstehen konkrete Inhalte und Strategien, die bis zum nächsten Sanierungsgipfel 2026 in die politische Diskussion und zu relevanten Stakeholdern eingebracht werden sollen.
„Der Neubau stagniert – das meiste ist bereits gebaut. Unsere Aufgabe liegt jetzt in der intelligenten und qualitätsvollen Erneuerung des Bestands“, erklärt Fuad Salic, Sprecher des Bundesverbands Sonnenschutztechnik. Aus seiner langjährigen Erfahrung als Architekt und Projektleiter weiß er: „Eine erfolgreiche Sanierung betrachtet das Gebäude als Gesamtsystem. Sie verbindet Energieeffizienz mit Wohnqualität und berücksichtigt den Komfort über alle Jahreszeiten hinweg.“
Förderung nutzen: Sonnenschutz beim Fenstertausch gleich mitdenken
Die gute Nachricht für alle Sanierungswilligen: Auch wenn Sonnenschutzsysteme in den offiziellen Merkblättern und Infomaterialien nicht explizit aufgeführt werden, sind sie in Verbindung mit dem Fenstertausch sehr wohl förderfähig. Diese Regelung eröffnet Immobilienbesitzer*innen die Möglichkeit, ihre Sanierung von Anfang an ganzheitlich und zukunftssicher zu planen.
Moderne Sonnenschutzsysteme – von außenliegenden Raffstores über textile Screens bis zu innovativen Fenstermarkisen und Rollläden – sind hocheffiziente Klimaregulatoren. Im Sommer reduzieren sie den Kühlbedarf erheblich, indem sie bis zu 90 Prozent der Sonneneinstrahlung bereits vor der Verglasung abfangen. Im Winter unterstützen sie die Wärmedämmung und tragen zur Optimierung der Energiebilanz bei. In Kombination mit neuen, hochwertigen Fenstern entfalten Rollläden und Co. ihre volle Wirkung für ein energieeffizientes Wohnklima.
Auch die aktuelle klimaaktiv-Bewertung unterstreicht diese Bedeutung: Die Sommertauglichkeit rückt noch stärker ins Zentrum der Qualitätsbewertung. Damit werden Sonnenschutzsysteme als wesentlicher Faktor für Komfort und Gesundheit in Gebäuden anerkannt. Die Bewertung umfasst auch Aspekte wie Raumluftqualität, Tageslichtversorgung und qualitätssichernde Messungen – ein ganzheitlicher Ansatz für zukunftsfähiges Bauen.
Qualität aus Österreich: Mitglieder als Partner für nachhaltige Lösungen
„Jede Wohnung und jedes Haus braucht professionellen Sonnenschutz", unterstreicht Fuad Salic. „Nur so lässt sich der Wohnkomfort nachhaltig sichern und die Energieeffizienz maximieren." Die Mitglieder des Bundesverbands Sonnenschutztechnik stehen für genau diese Qualität: technische Exzellenz, nachhaltiges Design und fachgerechte Montage.
Die Produkte dieser Hersteller vereinen Innovation mit Langlebigkeit. Sie sind präzise auf die klimatischen Herausforderungen abgestimmt und bieten intelligente Lösungen für sommerlichen Hitzeschutz ebenso wie für optimale Tageslichtnutzung. Moderne Steuerungssysteme ermöglichen eine automatische Anpassung an Wetterbedingungen und Tageszeit – für maximalen Komfort bei minimalem Energieverbrauch.
Salic: „Thermischer Komfort und Wohnqualität sind keine Luxusthemen mehr, sondern essenzielle Bestandteile klimagerechten Bauens und Sanierens. In Zeiten zunehmender Hitzeperioden wird außenliegender Sonnenschutz zur unverzichtbaren Klimaanlage ohne Stromverbrauch.“ Er schützt nicht nur vor Überhitzung, sondern bewahrt auch Möbel und Bodenbeläge vor UV-Strahlung und trägt zur Wertsteigerung der Immobilie bei.
Die Sanierungsoffensive des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft bietet die ideale Gelegenheit, diese Vorteile zu nutzen. Die Förderung beim Fenstertausch sollte daher in jedem Fall mit der Integration von professionellem Sonnenschutz kombiniert werden. So schafft man nicht nur ein energieeffizientes, sondern auch ein lebenswertes Zuhause für die kommenden Jahrzehnte.
Über den Bundesverband SonnenschutztechnikDer Bundesverband Sonnenschutztechnik ist der Dachverband der österreichischen Sonnenschutzindustrie. Kooperationspartner sind u. a. klimaaktiv, Österreichisches Institut für Baubiologie und -ökologie (IBO), Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT), Dienstleister Energieeffizienz und Contracting Austria (DECA), Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich, Plattform Innovative Gebäude Österreich und Lichttechnische Gesellschaft Österreichs (LTG).
Der Verband repräsentiert 19 Mitgliedsbetriebe mit insgesamt über 1.500 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Er sichert mit einer Wertschöpfung von ca. 800 Mio. Euro an die 10.000 heimische Arbeitsplätze vor allem im gewerblichen Bereich.
Der BVST ist Gründungsmitglied des Europäischen Dachverbandes ES-SO (European Solar Shading Organization), zu dem 27 Mitgliedsverbände zählen. Verbandsweit ermöglichen alle mit Sonnenschutz verbundenen Leistungen (bis hin zu Montage und Serviceleistungen) Arbeitsstellen für 400.000 Angestellte und Arbeiter, die einen Gesamtumsatz von ca. 15 Milliarden Euro erwirtschaften.
www.bvst.at
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