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Wien, 26. März 2026 – TrendAI™, ein Geschäftsbereich von Trend Micro und einer der weltweit führenden Anbieter von KI-Sicherheit, veröffentlicht neue Forschungsergebnisse, die zeigen, dass Unternehmen weltweit den Einsatz von künstlicher Intelligenz vorantreiben, obwohl bekannte Sicherheits- und Compliance-Risiken bestehen.

Eine neue globale Befragung von 3.700 Business- und IT-Entscheidern, davon 100 in Österreich, ergab, dass 72 Prozent der Entscheider in Österreich (67 Prozent weltweit) bereits unter Druck standen, KI-Projekte trotz Sicherheitsbedenken zu genehmigen. 10 Prozent von ihnen (14 Prozent global) bezeichneten diese Bedenken sogar als „extrem“, wurden aber dennoch übergangen, um mit Wettbewerbern und internen Anforderungen Schritt zu halten.

Der Druck zu einer schnellen KI-Einführung wird außerdem durch uneinheitliche Governance-Strukturen und unklare Verantwortlichkeiten für KI-Risiken verstärkt. Cybersecurity-Verantwortliche können häufig nur noch auf Entscheidungen zur KI-Einführung reagieren, die von der Unternehmensführung getroffen werden. Das führt oftmals zu Behelfslösungen und einer verstärkten Nutzung nicht genehmigter, sogenannter „Schatten-KI“-Tools.

KI-Einführung überholt Sicherheitsmaßnahmen
Unternehmen implementieren KI schneller, als sie die damit verbundenen Risiken verwalten können. Dadurch entsteht eine wachsende Lücke zwischen Ambitionen und Kontrolle. Die Hälfte der österreichischen Befragten (57 Prozent weltweit) geben an, dass sich KI schneller entwickelt, als sie sie absichern können. Gleichzeitig äußern 66 Prozent (64 Prozent weltweit), dass sie nur geringes bis mittleres Vertrauen in ihre Kenntnisse der rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von KI im Unternehmen haben.

Auch die Reife von Governance-Strukturen bleibt niedrig. Nur etwa ein Drittel (32 Prozent) der österreichischen Unternehmen verfügt bereits über umfassende KI-Richtlinien. Zwei Drittel befinden sich noch in der Ausarbeitung entsprechender Vorgaben oder haben gerade erst damit begonnen. Rund ein Viertel der österreichischen Befragten nennt zudem unklare regulatorische oder Compliance-Anforderungen als Hindernis für eine sichere KI-Nutzung. In der Praxis bedeutet dies, dass KI bereits im operativen Geschäft ausgerollt wird, bevor die Regeln für ihren Einsatz vollständig festgelegt sind. 

„Unternehmen fehlt es nicht am Bewusstsein für Risiken, sondern an den Voraussetzungen, um diese wirksam zu managen“, sagt Richard Werner, Security Advisor bei TrendAI. „Wenn die Einführung von KI eher durch Wettbewerbsdruck als durch reife Governance-Strukturen getrieben wird, entsteht eine Situation, in der KI in kritische Systeme integriert wird, ohne dass die notwendigen Kontrollen vorhanden sind. Wir müssen Unternehmen deshalb dabei unterstützen, mit KI solide Ergebnisse zu erzielen und gleichzeitig ihre Geschäftsrisiken im Griff zu behalten.“ 

Vertrauen in autonome KI bleibt begrenzt
Das Vertrauen in fortschrittliche, autonome KI-Systeme befindet sich weiterhin in einer Reifungsphase. Lediglich 34 Prozent der österreichischen Entscheider sind der Ansicht, dass agentische KI die Cyberabwehr kurzfristig deutlich verbessern wird. Damit sind die Österreicher skeptischer als die weltweiten Befragten, von denen immerhin 44 Prozent diese Hoffnung hegen. Zudem bestehen weiterhin Bedenken beim KI-Einsatz: Mehr als ein Drittel der Befragten hierzulande (34 Prozent) sehen den Zugriff von KI-Agenten auf sensible Daten als größtes Risiko. 28 Prozent von ihnen warnen davor, dass manipulierte Prompts die Sicherheit gefährden könnten, während ein Viertel (24 Prozent) eine zusätzliche Angriffsfläche für Cyberkriminelle sieht. 31 Prozent befürchten den Missbrauch des Vertrauensstatus von KI-Systemen, 27 Prozent sehen Risiken durch autonome Codebereitstellung.

Gleichzeitig gibt gut ein Viertel der österreichischen Unternehmen (28 Prozent) an, dass ihnen die notwendige Transparenz oder Auditierbarkeit dieser Systeme fehlt. Das wirft grundlegende Fragen darüber auf, wie Unternehmen eingreifen oder Kontrolle ausüben können, sobald autonome Agenten im Einsatz sind. 27 Prozent der österreichischen Befragten unterstützen die Einführung von „Kill-Switch“-Mechanismen für KI, mit denen Systeme im Fall von Fehlfunktionen oder Missbrauch abgeschaltet werden können. Etwa die Hälfte (46 Prozent) ist sich hierzu noch unsicher. Hier zeigt sich ein grundlegendes Problem: Unternehmen bewegen sich in Richtung autonomer KI, ohne sich darüber einig zu sein, wie Kontrolle in kritischen Situationen gewährleistet werden soll.

„Agentic AI bringt Unternehmen eine neue Kategorie von Risiken“, ergänzt Rachel Jin, Chief Platform and Business Officer und Head of TrendAI.
„Unsere Studie zeigt, dass die zentralen Bedenken bereits klar sind – von der Offenlegung sensibler Daten bis hin zum Verlust von Kontrolle. Ohne Transparenz und Kontrollmechanismen setzen Unternehmen Systeme ein, die sie nicht vollständig verstehen oder steuern können. Dieses Risiko wird weiter zunehmen, wenn sie keine Gegenmaßnahmen ergreifen.“

Über die Studie
TrendAI beauftragte SAPIO Research mit der Befragung von 3.700 IT- und Business-Entscheidern in 23 Ländern, die in Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden tätig sind. An der Befragung im Februar 2026 nahmen 200 Geschäfts- und IT-Entscheider aus Deutschland sowie je 100 aus Österreich und der Schweiz teil.

Weitere Studienergebnisse können Sie hier einsehen: https://www.trendmicro.com/explore/trendai-global-ai-study/

 

Über TrendAI™
TrendAI™, ein Geschäftsbereich von Trend Micro™ und einer der weltweit führenden Anbieter von KI-Sicherheit, unterstützt Unternehmen dabei, Innovationen mutig voranzutreiben, indem er KI, Cloud-Umgebungen, Netzwerke, Endpunkte und Daten über die moderne Angriffsfläche hinweg absichert. Im Zentrum steht TrendAI Vision One™, eine einheitliche Cybersicherheitsplattform, die das Management von Cyberrisiken und Sicherheitsoperationen zentralisiert, um den gesamten KI-Lebenszyklus von der Infrastruktur über Modelle bis hin zu den Nutzern zu schützen. In diese Plattform fließen weltweit einzigartige Threat Intelligence und Forschungsergebnisse ein, die dabei helfen, Unternehmen vor Hunderten Millionen von Bedrohungen täglich zu schützen. Mit 6.000 TrendAI™ Experten in 75 Ländern versetzt TrendAI™ Sicherheitsverantwortliche in die Lage, Bedrohungen voraus zu sein und proaktive Sicherheit über die gesamte Angriffsoberfläche voranzutreiben. Dazu zählen kritische Umgebungen wie AWS, Google, Microsoft und NVIDIA. AI Fearlessly.

Kontakt

TrendAI™ (ein Geschäftsbereich von Trend Micro)

Julia Ruff
ikp Wien GmbH
Kirchengasse 7/18
1070 Wien
Telefon: +43 1 524 77 90
E-Mail: trendmicro@ikp.at

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