Traun, 30. Jänner 2026. Die Zustimmung der Bundeswettbewerbsbehörde zu den Übernahmen von 43 Unimarkt-Standorten durch REWE und SPAR sorgt für Klarheit in einem wesentlichen Teil des Standortprozesses. Parallel dazu konnten für sechs weitere Standorte neue Perspektiven entwickelt werden, während für rund zehn weitere Standorte weiterhin Gespräche geführt werden.
Die positive Entscheidung der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) zu den Übernahmeplänen von SPAR und REWE ist aus Sicht von Unimarkt eine erfreuliche Nachricht. Die Behörde hat den Plänen der beiden großen Handelsunternehmen zugestimmt und damit den Weg für die Übernahme von 43 Standorten (23 SPAR und 20 REWE) freigemacht. Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung der regionalen Nahversorgung geleistet und geordnete Übergaben im laufenden ersten Quartal 2026 ermöglicht.
Insgesamt rund 50 fixierte Nachfolgen
Darüber hinaus konnten für weitere sechs Standorte tragfähige Perspektiven erarbeitet werden. Fünf dieser Standorte sollen weiterhin als Lebensmittelhandelsfilialen geführt werden. Die konkreten Details hierzu befinden sich derzeit in Ausarbeitung. Damit haben rund 50 der insgesamt etwa 90 Unimarkt Standorte ein Angebot zur Fortführung erhalten. „Die aktuellen Entwicklungen schaffen wichtige Klarheit. Wir konnten, trotz eines herausfordernden Marktumfeldes, tragfähige Lösungen erarbeiten, die sowohl wirtschaftliche Rahmenbedingungen als auch die Nahversorgung in vielen Regionen berücksichtigen“, so Unimarkt Geschäftsführer Andreas Hämmerle. Für weitere rund zehn Standorte laufen aktuell noch Gespräche über die Fortführung mit selbständigen Kaufleuten.
Standorte ohne Weiterführung
Keine Nachfolgelösung gibt es trotz intensiver Gespräche für rund 30 Standorte. Da eine wirtschaftliche, nachhaltige Weiterführung nicht möglich ist, werden sie vom Markt genommen und wurden bereits bzw. werden in den kommenden Wochen und Monaten schrittweise geschlossen. Für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein Sozialplan eingerichtet. Dieser wurde in Abstimmung mit der Personalvertretung erarbeitet und bereits am 30.10.2025 abgeschlossen.
Übernommen Standorte nach Bundesländern
Die rund 50 fixierten Übergaben verteilen sich wie folgt auf die Bundesländer:
- Oberösterreich: 21 (8 ehemalige Franchise-Standorte, 13 Eigenfilialen)
- Steiermark: 16 (12 ehemalige Franchise-Standorte, 4 Eigenfilialen)
- Niederösterreich: 9 (6 ehemalige Franchise-Standorte, 3 Eigenfilialen)
- Salzburg: 2 (beides ehemalige Franchise-Standorte)
- Burgenland: 1 (ehemaliger Franchise-Standort)
Übernommene Standorte werden im Sinne der Nahversorgung unter neuer Führung weiterlaufen. Der Großteil der Übergaben findet im Laufe des ersten Quartals 2026 statt.
Über Unimarkt:
Unimarkt hat den Unternehmenssitz in Traun in Oberösterreich. Das Unternehmen betrieb zuletzt rund 90 Standorte in den Bundesländern Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg, Steiermark und Burgenland. Unimarkt ist ein mittelständischer Betrieb im Lebensmitteleinzelhandel mit starker lokaler Verankerung als Nahversorger und Partner der Regionen.
www.unimarkt.at