- In allen vier regionalen EY-Standorten übernehmen Frauen demnächst Leitungsfunktionen ein
- Führungswechsel in Linz, Salzburg, Graz und Klagenfurt bringt Partnerinnen in zentrale Managementrollen
Wien, 14. Juli 2026. Ein starkes Signal am österreichischen Prüfer- und Beratungsmarkt: Erstmals werden alle vier EY-Bundesländer-Standorte in Linz, Salzburg, Graz und Klagenfurt von Frauen in zentralen Führungsfunktionen geprägt. Mit Marion Raninger (Standortleiterin Linz), Martina Geisler (Assurance-Leiterin Salzburg), Rosemarie König (Standortleiterin Graz) und Kristina Aichwalder (Standortleiterin Klagenfurt) übernehmen die EY-Partnerinnen Verantwortung für Mitarbeiter:innen, Kund:innen und die Weiterentwicklung der regionalen Märkte.
Alle vier verbindet neben ihrer Rolle als Wirtschaftsprüferinnen, ihre starke Verankerung in den Regionen, ihre hohe fachliche Expertise und ihr Engagement für Teams, Nachwuchsförderung und moderne Führung. Gleichzeitig zeigen ihre Karrieren, dass anspruchsvolle Managementfunktionen heute zunehmend flexibler gedacht werden. Alle vier Partnerinnen haben ihre Karriere bei EY über viele Jahre hinweg aufgebaut, Teams entwickelt und Marktverantwortung übernommen.
„Die Wirtschaftsprüfung bietet heute mehr denn je ein spannendes und vielfältiges Berufsfeld mit exzellenten Entwicklungsmöglichkeiten. Gleichzeitig ist es uns wichtig, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen. Dass an unseren Standorten vier Frauen Führungsverantwortung übernehmen, zeigt, dass dieser Weg funktioniert“, so Stefan Uher, Leiter der Wirtschaftsprüfung bei EY Österreich.
Vier Karrieren, vier Standorte
Die vier Standortleiterinnen blicken auf unterschiedliche Karrierewege zurück:
Marion Raninger (40) übernimmt mit September 2026 die Funktion der Office Managing Partnerin in Linz und zusätzlich die österreichweite Leitung von EY Private – der EY-Initiative für Familienunternehmen und Entrepreneur:innen. Die Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin ist seit 2010 bei EY tätig und war an mehreren Standorten im In- und Ausland im Einsatz. „Mein Fokus liegt darauf, unser regionales Netzwerk weiter auszubauen und Familienunternehmen bestmöglich durch Transformation und Wachstum zu begleiten“, so Raninger.
Martina Geisler (39) übernimmt mit Juli 2026 die Leitung des Assurance-Bereichs in Salzburg. Die Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin verantwortet neben der Wirtschaftsprüfung in Salzburg auch österreichweit zentrale Fachbereiche der Rechnungslegungsberatung und begleitet CFO-Organisationen bei Transformations- und Effizienzprogrammen im Finanz- und Rechnungswesen. „Mir ist wichtig, unsere fachliche Stärke mit einer engen Zusammenarbeit im Team zu verbinden und den Standort Salzburg als starken Teil des EY-Netzwerks weiterzuentwickeln“, sagt Geisler.
Kristina Aichwalder (38) übernimmt ebenfalls mit Juli 2026 die Standortleitung in Klagenfurt. Als Wirtschaftsprüferin verbindet sie fundierte fachliche Expertise mit einem klaren Fokus auf die Weiterentwicklung des regionalen Marktes in Kärnten. Sie verantwortet die CFO-Agenda österreichweit und engagiert sich im CFO Insight Podcast, in dem sie regelmäßig mit führenden Finanzverantwortlichen über aktuelle Herausforderungen und Zukunftsthemen im Finanzbereich spricht. Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen auf Accounting Excellence, Transformation und Digitalisierung sowie intelligenter Automatisierung im Finanzbereich. „Die Digitalisierung verändert das Finanzwesen grundlegend – ich möchte unsere Kund:innen dabei unterstützen, diese Chancen voll zu nutzen“, so Aichwalder.
Rosemarie König (44) koordiniert als Standortleiterin in Graz bereits seit zwei Jahren die Prüfungs- und Beratungsleistungen sämtlicher steirischer Kund:innen. Die Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin ist seit 2005 bei EY tätig und auf internationale sowie kapitalmarktorientierte Unternehmen spezialisiert. Darüber hinaus engagiert sie sich stark in der Förderung weiblicher Nachwuchstalente und leitet das Next-Generation-Programm der Initiative „EY Women.Fast.Forward“. „Starke und vielfältige Teams bilden die Grundlage für nachhaltigen Erfolg“, ergänzt König. „Gerade durch unsere eigene Diversität gelingt es uns besonders gut, die unterschiedlichen Perspektiven, Erwartungen und Bedürfnisse unserer Klient:innen zu verstehen und gezielt darauf einzugehen. Diese Vielfalt macht uns nicht nur innovativer, sondern auch resilienter.“
Alle vier Führungskräfte engagieren sich zudem aktiv in internen und externen Frauennetzwerken und gelten innerhalb des Unternehmens als wichtige Role Models für die nächste Generation weiblicher Führungskräfte. Mit vier Standortleiterinnen setzt EY Österreich ein klares und bewusstes Zeichen: für gelebte Diversität in Führungspositionen, für ein modernes Verständnis von Leadership sowie für eine Unternehmenskultur, die Leistung, individuelle Entwicklung und persönliche Lebensrealitäten nicht als Gegensatz, sondern als sich gegenseitig verstärkende Faktoren versteht.