Meldungen: EY

Anteil der österreichischen Unternehmen mit Nachhaltigkeitsberichten steigt weiterhin – Berichterstattung zum Klimawandel schwach
  • Nachhaltigkeitsberichterstattung entwickelt sich immer mehr zur gängigen Praxis – Anstieg bei den Top-Unternehmen von 35 auf 42 Prozent
  • Anteil der extern geprüften NaDiVeG-Berichte (Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetz) ist vergleichsweise gering – nur rund ein Viertel unterzieht sich einer freiwilligen Prüfung
  • Berichterstattung zum Klimawandel verbreitet, aber qualitativ schwach
  • Nachhaltigkeitsberichterstattung zu den Sustainable Development Goals deutlich angestiegen
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Coronavirus: Vollbremsung nach Investitionsrekord 2019 in Österreich – massiver Rückgang der Auslandsinvestitionen in Europa erwartet
  • Attraktivität des Standorts Österreich ist 2019 stark gestiegen – gute Rahmenbedingungen für Neustart nach Coronakrise
  • Starker Anstieg der ausländischen Investitionsprojekte in Österreich im letzten Jahr um 73 Prozent – Aufstieg von Rang 25 auf Platz 18 im Europavergleich  
  • Rekordniveau von 69 angekündigten Projekten in 2019 – 2018 waren es 40
  • Rückgang österreichischer Investitionsprojekte im europäischen Ausland um ein Viertel in 2019
  • Zahl der angekündigten Investitionsprojekte in Europa stieg 2019 noch um ein Prozent – etwa ein Drittel der Investitionen wurden aber seitdem Corona-bedingt abgesagt oder verschoben
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85 % der österreichischen Handelsunternehmen rechnen 2020 mit Corona-bedingten Umsatzeinbußen, ein Drittel bewertet staatliche Unterstützungen mit "Nicht genügend"
  • Händler wollen nach COVID-19 vermehrt auf digitalen Vertrieb setzen
  • Nur jedes neunte Unternehmen rechnet 2020 mit einem Umsatz-Plus
  • Jedes zehnte (11 %) Unternehmen musste bereits Stellen streichen, 16 Prozent planen zusätzliche Stellen oder zumindest keine Veränderungen im Personalstand
  • Eines von drei Unternehmen (33 %) bewertet Hilfestellungen mit „nicht genügend“ – die Hälfte der Händler haben Corona-Kurzarbeit beantragt, fast alle warten noch auf die Gelder
  • Investitionen und Werbebudget zum Großteil pausiert
  • Rabattschlachten von der Hälfte der Handelsunternehmen nicht vorgesehen, durch ausständige staatliche Hilfen besteht jedoch Liquiditätsdruck
  • Für 2021 hofft je ein Viertel auf steigende oder zumindest gleichbleibende Umsätze im Vergleich zur Vorkrisenzeit
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Historischer Einbruch auf dem europäischen Neuwagenmarkt – keine rasche Erholung in Sicht
  • Neuwagenabsatz sinkt EU-weit im April um 76 Prozent, in Österreich um 65 Prozent
  • Starkes Nord-Süd-Gefälle: Südeuropa mit stärksten Einbußen
  • Marktanteil von Elektroantrieben steigt auf Rekordniveau, Neuzulas-sungen sinken aber nun auch bei Elektroautos
  • EU-weit 2020 Absatzrückgang um ein Drittel erwartet
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Knapp jedes zweite Unternehmen setzt Sparmaßnahmen – Liquiditäts- und Arbeitsplatzsicherung als Priorität
  • Mehrheit der Unternehmen für Ausnahmesituationen nach eigenen Angaben gut gerüstet – allerdings hatte vor COVID-19 erst jedes siebte einen Pandemie-Krisenplan, bei Finanzunternehmen immerhin jedes zweite
  • Gut drei von fünf Unternehmen bereits von Umsatzrückgängen betroffen, erwartete Umsatzeinbußen vor allem bei Dienstleistern und im Handel – 54 Prozent verzeichnen eine rückläufige Auftragslage
  • Sechs von zehn Betrieben nehmen Kurzarbeit in Anspruch, nur fünf Prozent mussten bereits Kündigungen aussprechen
  • Sicherung der Liquidität und Arbeitsplätze als oberste Priorität
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