- Mit Patrick Ratheiser holt EY noch mehr Umsetzungskompetenz ins Haus: Viele heimische Unternehmen erproben Künstliche Intelligenz (KI) zwar, können sie aber nicht nachhaltig in den Betrieb überführen
- EY unterstreicht damit den Anspruch, als führender Partner für KI-Transformationen zu agieren – nicht nur auf strategischer Ebene, sondern bis zur erfolgreichen technischen Umsetzung
- Regulatorischer Druck, steigende Investitionen und messbare Effizienzgewinne machen KI-Transformation zu einer zentralen Managementaufgabe
Wien, 26. Jänner 2026. EY verstärkt sein Tech-Consulting-Team mit Patrick Ratheiser, der künftig als Director bei EY Österreich die Rolle des Head of AI übernimmt. Ratheiser war Gründer und CEO des österreichischen KI-Unternehmens Leftshift One und verfügt über mehr als 15 Jahre Berufserfahrung im KI- und Technologiebereich. Er baute Leftshift One von der Startphase zu einem international tätigen Anbieter für KI-Lösungen auf, verantwortete den Aufbau skalierbarer Plattformen und begleitete zahlreiche KI-Implementierungen in unterschiedlichen Branchen.
Vor der Gründung von Leftshift One war er unter anderem als Projektmanager und Agile Coach bei BearingPoint tätig, wo er komplexe Software- und Transformationsprojekte in internationalen Organisationen verantwortete. Als Unternehmer, Berater und Keynote Speaker hat er mehr als 170 KI-Projekte in internationalen Unternehmen umgesetzt und über 250 Vorträge zu KI-Strategie, generativer KI und Transformation gehalten. Nun bringt er seine unternehmerische Erfahrung und technologische Umsetzungskompetenz in den weiteren Ausbau der KI-Services von EY ein.
EY setzt auf End-to-End-KI-Transformation
Mit Ratheiser stärkt EY gezielt jene Bereiche, die in der Praxis für den nachhaltigen Erfolg von KI-Initiativen entscheidend sind. Der Fokus liegt dabei auf der Überführung von KI-Projekten aus der Konzept- und Pilotphase in den produktiven Betrieb, auf der Integration von KI in bestehende Geschäftsprozesse sowie auf der langfristigen Verankerung von KI-Kompetenzen in Organisationen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau von AI Literacy in Unternehmen, also Mitarbeitende und Führungskräfte zu befähigen, KI sinnvoll, verantwortungsvoll und wirksam einzusetzen. Darüber hinaus treibt er die technische Implementierung, Produktivsetzung und Skalierung von KI-Lösungen in zentralen Unternehmensfunktionen voran.
„Viele Unternehmen haben heute beeindruckende Proof-of-Concepts – aber zu wenige produktive KI-Systeme mit messbarem Business Impact“, sagt Patrick Ratheiser, Director und Head of AI bei EY Österreich. „Erfolgreiche KI-Transformation entsteht erst dann, wenn Strategie, Governance, Technologie und Menschen zusammenspielen. Genau hier setzt EY an: Wir verbinden technologische Exzellenz mit tiefem Branchenwissen, regulatorischer Sicherheit und konsequenter Umsetzung.“
KI als Wachstumsmotor: EY verzeichnet stark steigende Nachfrage
Der personelle Ausbau ist Teil einer breiteren Investitionsoffensive: EY investiert weltweit jährlich über eine Milliarde US-Dollar in AI-First-Plattformen und -Produkte. Dazu zählen mehr als 1.000 KI-Agenten, KI-gestützte Audit-Tools und über 100 interne Anwendungen, die EY selbst als „Client Zero“ produktiv einsetzt. Weltweit arbeiten inzwischen mehr als 15.000 EY-Mitarbeitende an KI-bezogenen Projekten – von Finanz- und HR-Transformationen über Cybersecurity bis hin zu automatisierten Reporting- und Governance-Systemen. Der globale KI-bezogene Umsatz von EY wuchs zuletzt um 30 Prozent, getragen von der hohen Nachfrage nach technologiegestützten Transformationen und KI-Governance-Frameworks. Auch in Österreich zeigt sich diese Dynamik deutlich: Hier verzeichnete EY zuletzt ein Plus von mehr als 50 Prozent bei KI-Projekten – insbesondere in den Bereichen Finance, Controlling, Tax, Human Resources und Produktion.
Susanne Zach, Partnerin und Leiterin AI & Data bei EY Österreich, betont: „Künstliche Intelligenz verändert unsere Branche grundlegend. Wir investieren gezielt in Know-how, Tools und interdisziplinäre Teams, um KI verantwortungsvoll und wirksam in die Unternehmenspraxis zu bringen. Mit Patrick Ratheiser gewinnen wir einen erfahrenen Gestalter, der Strategie und Umsetzung konsequent zusammenführt.“
Zwischen Aufbruch und Unsicherheit: Warum Unternehmen jetzt handeln müssen
Der Marktdruck steigt – auch durch regulatorische Entwicklungen. Seit 2025 greifen erste Vorgaben des AI Acts der Europäischen Union, Compliance wird damit selbst zum Wachstumstreiber. Gleichzeitig zeigt sich in der Praxis: Viele Unternehmen zögern noch. „Wir sehen zwei zentrale Hürden“, sagt Zach. „Ein fehlendes Verständnis dafür, was mit KI konkret möglich ist – und Unsicherheit darüber, ob sich Investitionen wirklich rechnen.“ Erfolgreiche Projekte kombinierten daher Strategie, Governance, konkrete Use Cases und Change Management.
Das unterstreicht auch der EY European AI Barometer 2025: In Österreich nutzen bereits 73 Prozent der Befragten KI-Anwendungen wie ChatGPT oder Übersetzungstools, 57 Prozent haben im vergangenen Jahr an KI-Schulungen teilgenommen. Gleichzeitig berichten 56 Prozent der Unternehmen von Einsparungen oder Gewinnsteigerungen durch KI – im Schnitt rund 6,24 Mio. Euro bei jenen mit positiven Effekten. Dennoch bleibt der Reifegrad vieler Organisationen niedrig, insbesondere bei Data Governance und ethischen Leitlinien.
Stärke durch Interdisziplinarität: KI wirkt dort, wo Prozesse sind
Ein zentrales Differenzierungsmerkmal von EY liegt in der engen Verzahnung von KI-Expertise mit fachlicher Tiefe. KI-Implementierungen erfolgen nicht isoliert, sondern gemeinsam mit Expert:innen aus Finance, Controlling, Tax, Risk, Legal, Audit und Consulting. So werden KI-Lösungen direkt in bestehende Geschäftsprozesse integriert – von der Finanzfunktion über Lieferketten bis hin zu Governance-Systemen.
Ergänzt wird dieser Ansatz durch ein starkes globales Ökosystem, unter anderem mit Technologiepartnern wie Microsoft, SAP, IBM, NVIDIA und OpenAI. Mit Initiativen wie den EY.ai Value Blueprints verfolgt EY einen AI-First-Ansatz, der Organisationen nicht schrittweise modernisiert, sondern von Grund auf für eine KI-native Arbeitsweise neu denkt – inklusive autonomer Systeme, verantwortungsvoller Governance und skalierbarer Architekturen.
Mit Patrick Ratheiser als Head of AI will EY seine Positionierung im Markt weiter schärfen: weg vom reinen Governance-Advisor, hin zum Trusted AI Partner, der Beratung, Umsetzung und regulatorische Sicherheit verbindet. Ratheiser wird dabei auch als Thought Leader und Interviewpartner auftreten und die öffentliche Debatte rund um verantwortungsvolle, wirtschaftlich wirksame KI mitprägen.
„Künstliche Intelligenz ist kein kurzfristiger Trend, sondern eine neue Art zu arbeiten“, so Ratheiser. „Wer heute nur punktuell automatisiert, wird morgen von jenen überholt, die KI als architektonisches Prinzip verstehen. Wir wollen Unternehmen nicht nur beim Experimentieren begleiten, sondern beim nachhaltigen Umbau ihrer Organisation.“